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Symbolfoto: Adobe Stock
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03.05.2019

Neue Maßgaben: Halter müssen Tiere ab Juni besser vor dem Wolf schützen

Nordschwarzwald. „Innerhalb der Förderkulisse im Nordschwarzwald werden vom Wolf verursachte Nutztierrisse ab dem 1. Juni nur noch erstattet, wenn die Tiere fachgerecht geschützt waren“ – mit diesen Worten wies gestern Umweltminister Franz Untersteller in Stuttgart darauf hin, dass sich die Maßgaben für den Ersatz von Nutztierrissen wie geplant ändern werden.

„Aktuell erstattet der Ausgleichsfonds Wolf Risse von Schafen, Ziegen und Gehegewild noch im ganzen Land ohne besondere Anforderungen an den Herdenschutz“, so Untersteller. Ab Juni wird im Nordschwarzwald eine Erstattung nur noch erfolgen, wenn die Tiere zum Zeitpunkt des Übergriffs fachgerecht geschützt waren, etwa durch einen Elektrozaun. Die Übergangsfrist von einem Jahr hatte das Ministerium den Nutztierhaltern bei der Ausweisung der Förderkulisse Ende Mai 2018 eingeräumt.

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