nach oben
Die Gebäude für den Handel sind nahezu fertig. Bis zur Eröffnung im Februar bleibt aber noch einiges zu tun. Foto: G. Biesinger
Die Gebäude für den Handel sind nahezu fertig. Bis zur Eröffnung im Februar bleibt aber noch einiges zu tun. Foto: G. Biesinger
06.12.2018

Neue Mitte nahezu komplett: Wie das Zentrum Schömbergs in Zukunft sein soll

Schömberg. Im Zentrum Schömbergs soll in Zukunft eingekauft, Kinder und Senioren sollen betreut werden. Edeka und Rossmann öffnen bereits im Februar ihre Pforten, den Neubau des Kindergartens hat die Gemeinde in die Wege geleitet.

Und bald könnten die Bagger auch auf der zweitgrößten Fläche der zwei Hektar großen Fläche anrücken. Die Siloah Altenhilfe aus Pforzheim hat daran Interesse bekundet. Der aktuelle Stand der Neuen Mitte:

Der Lebensmittel-Einzelhändler Edeka und der Markt der Drogeriekette Rossmann werden ihre Pforten auf dieser 8000 Quadratmeter großen Fläche früher öffnen als zunächst geplant. Am 20. Februar ist es soweit, sagt Uwe Reinhard, Niederlassungsleiter von Krause in Baden-Württemberg. Die Firmengruppe aus Bayreuth und Investor der Neuen Mitte will die derzeit im Bau befindlichen Gebäude in der zweiten Januarwoche übergeben.

Die Gemeinde Schömberg hat sich diese rund 3000 Quadratmeter große Fläche gesichert, um dort den Neubau des Kindergartens Eulenbächle zu realisieren. Die Grundsatzentscheidung dafür fiel bereits im Januar. Vergangene Woche hat der Gemeinderat die Planungen für das Gebäude genehmigt.

Damit geht der Bauantrag nun an das zuständige Landratsamt in Calw. Die Kosten für das zweistöckige Gebäude werden sich laut der Gemeinde auf rund vier Millionen Euro belaufen. Geplant worden war zunächst mit rund drei Millionen Euro.

Die zweitgrößte Fläche (6000 Quadratmeter) ist für pflegebetreutes Wohnen vorgesehen. Laut Uwe Reinhard von der Firmengruppe Krause liegt der Kaufvertrag dem Interessenten bereits vor. „Es geht nur noch um zwei, drei Kleinigkeiten.“ Jedoch müsse vor Vertragsunterzeichnung erst der Gemeinderat grünes Licht für das Projekt geben. Reinhard geht davon aus, dass das Gremium im Januar darüber abstimmen wird. Laut Bürgermeister Matthias Leyn wird den Räten im Januar oder Februar eine visualisierte Darstellung vorgestellt. „Hinter dem Interessenten verbirgt sich ein bekannter, regionaler Träger“, sagt Reinhard. Mehr will der Vertreter der Firmengruppe Krause derzeit nicht verraten. Auf Anfrage der PZ bestätigt die Siloah Altenpflege aus Pforzheim „sehr interessiert an der Fläche zu sein“. Ljerka Pap, Leiterin der Unternehmenskommunikation, verweist aber ausdrücklich darauf, dass man sich in laufenden Gesprächen befinde und noch kein Vertrag unterzeichnet sei. Mehr Details über ihr mögliches Vorhaben in Schömberg gibt die Siloah Altenpflege nicht preis.

Reinhard gibt jedoch einen Ausblick: Falls es zur Vertragsunterzeichnung kommen sollte, könnten die Bagger im Spätjahr 2019 anrücken. Der genaue Termin hänge vor allem am künftigen Betreiber des pflegebetreuten Wohnens, der auch gleichzeitig Bauherr und Eigentümer sei. Die Krause Firmengruppe, so Reinhard, habe nach einer möglichen Unterschrift lediglich die Verpflichtung gegenüber der Gemeinde, dass das Projekt realisiert werde. Bei einer Bauzeit von 14 Monaten könnte es Ende 2020, Anfang 2021 fertig gestellt sein.

Mehr lesen Sie am 7. Dezember in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.