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18.11.2016

Neue Mobilfunkanlagen sollen Empfang in Mönsheim verbessern

Mönsheim. Die Gemeinde Mönsheim wird zwei kleine Grundstücke entlang der Landesstraßen 1177 und 1134 zum Bau von Mobilfunkmasten vermieten. „Es gab Beschwerden, dass es in diesem Bereich Mobilfunklöcher gibt“, erklärte Michael Eckert, der für die Telekom entsprechende Flächen sucht.

Da die beiden Masten jeweils bis zu 35 Meter hoch werden können, wurden die drei in Frage kommenden Standorte zur Beurteilung an das Landratsamt weitergeleitet. In der Rückmeldung wurde ein Flurstück als unter bestimmten Bedingungen geeignet und ein zweites Flurstück als gut geeignet eingestuft.

Gemeinderat Michael Krug (FWG) erkundigte sich, ob auch ein Standort untersucht worden sei, der beide Bereiche abdeckt. „Es braucht zwei Funkmasten“, betonte Eckert. „Etwa 150 000 Euro kostet so ein Standort. Da entschiedet sich keiner aus Jux und Tollerei für zwei Standorte.“

Zum Aufbau der Masten wird jeweils eine Fläche von zehn mal zehn Metern benötigt und fünf auf sechs Metern, wenn diese dann stehen. Gemeinderat Joachim Baumgärtner (BLM) erkundigte sich, ob die 35 Meter Höhe zwingend notwendig sind.

„Wenn der Funkplaner entscheidet, dass er auch mit 25 Metern auskommt, wird der Mast natürlich niedriger“, erklärte Eckert. Er teilte außerdem mit, dass der Mast nicht unbedingt aus Metall, sondern auf Wunsch auch aus Beton errichtet werden kann. Auf Nachfrage bestätigte der Fachmann, dass der Funkmast überdies autonomes Fahren unterstützen werde. Allerdings hob er hervor, dass es hierbei auch um automatische Rettungssignale beim Auslösen eines Airbags gehe, was heute in vielen Autos bereits eingebaut sei.

Das Gremium fasste mit neun Stimmen den Grundsatzbeschluss, die angepeilten Flächen zu vermieten. Drei Gemeinderäte enthielten sich.