nach oben
Vom Leben im Asylzelt in Niefern-Vorort berichtet Flüchtling Mustafa Mohammed Uahid aus Syrien der Sozialdezernentin Katja Kreeb (rechts) und Aicha Belgazzar-Jung vom Fachdienst Asyl des Betreuungsvereins „miteinanderleben“ bei einer Veranstaltung in der Anlage. Jetzt leert der Enzkreis diese Notunterkunft sowie die Zelte in Göbrichen und Maulbronn, da zurzeit keine Zuwanderer kommen.  Foto: Seibel, Archiv
Vom Leben im Asylzelt in Niefern-Vorort berichtet Flüchtling Mustafa Mohammed Uahid aus Syrien der Sozialdezernentin Katja Kreeb (rechts) und Aicha Belgazzar-Jung vom Fachdienst Asyl des Betreuungsvereins „miteinanderleben“ bei einer Veranstaltung in der Anlage. Jetzt leert der Enzkreis diese Notunterkunft sowie die Zelte in Göbrichen und Maulbronn, da zurzeit keine Zuwanderer kommen. Foto: Seibel, Archiv
04.07.2016

Neue Ordnung für die Asylheime: Zelte und Hallen leeren

Bis September kommen kaum noch Flüchtlinge in den Enzkreis. Die drei Zelte werden geleert, vier Hallen aufgegeben. Viele Plätze stehen in Wohncontainern zur Verfügung.

In der Asylkrise kann die Kreisverwaltung durchpusten. „Die Aussichten, die Flüchtlingszuweisungen des Landes zu meistern, sind weiter nicht schlecht“, sagte Landratsvize Wolfgang Herz den Kreisräten des Schul- und Kulturausschusses. Die letzten Asylsuchenden kamen Mitte April – „im Juli und wohl auch im August bekommen wir wahrscheinlich keine Zuwanderer mehr“, so Herz.

Der Enzkreis leert die drei Zeltanlagen in Maulbronn, Niefern-Vorort und Göbrichen und gibt mehrere Notunterkünfte in Hallen auf – auf jeden Fall in Gräfenhausen, Bauschlott und Niefern, eventuell auch die Schulturnhalle im Berufsschulzentrum in Mühlacker. Die Wohncontainer in elf Gemeinden sowie 205 angemietete Wohnungen böten vorerst ausreichend Plätze für Flüchtlinge, sagte Sozialdezernentin Katja Kreeb.

Mehr lesen Sie am Dienstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.