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Die wenig attraktive Fläche auf der Rückseite von Kelter (vorne links) und evangelischem Gemeindezentrum (hinten links, vor der Kirche) soll mit einer großen Pergola und einem Baum neu gestaltet werden. Foto: Tilo Keller
Die wenig attraktive Fläche auf der Rückseite von Kelter (vorne links) und evangelischem Gemeindezentrum (hinten links, vor der Kirche) soll mit einer großen Pergola und einem Baum neu gestaltet werden. Foto: Tilo Keller
18.01.2019

Neue Ortsmitte geplant: Das soll sich in Mönsheim ändern

Mönsheim. Eine eher unscheinbare und wenig beachtete Ecke in Mönsheims Ortsmitte soll neu gestaltet werden. Die Freifläche hinter dem evangelischen Gemeindehaus und der Kelter soll zu einem ansprechenden Pergolahof werden.

Manuela Eichendorf vom Büro König+Partner hat in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats zwei Entwürfe vorgestellt. Entsprechend des Konzeptes aus dem Gestaltungswettbewerb stellte Eichendorf eine Pergola, die entlang der Nachbargrundstücke verlaufen soll, in den Mittelpunkt ihrer beiden Entwürfe. Ergänzt hatte sie die ursprüngliche Planung durch einen Baum, da es in diesem Bereich sonst wenig Grün habe.

Viel Diskussionsraum

Der wesentliche Unterschied ihrer beiden Vorschläge bezog sich auf die Sitzgelegenheiten. In der ersten Version sind eine lange Sitzbank und Pergola kombiniert, die zweite Version sieht die Pergola in einem Hochbeet vor, wobei die Sitzgelegenheiten um den neuen Baum platziert sind. Im anschließenden Gedankenaustausch zeigte sich, dass die Räte der langen Bank unter der Pergola den Vorzug gaben.

Eine Unwägbarkeit sah Eichendorf im Küchenanbau der Kelter, dessen Dach Teil des Planungsgebietes ist. „Es gibt keine statischen Berechnungen, was die Küchendecke aushält“, erklärte sie. Die Treppe, die aus der Schulstraße über den Küchenanbau auf die neu zu gestaltende Fläche führt, war ein weiteres Thema der Planung. „Es gibt drei Möglichkeiten“, erklärte Eichendorf. „Der Rückbau der Treppe, der Ersatz der Treppe durch eine Stahlkonstruktion oder die Sanierung des Bestands.“ Bürgermeister Thomas Fritsch stellte fest, dass die Treppe derzeit wenig frequentiert ist: „Vielleicht wird mehr los sein, wenn der Bereich attraktiver wird.“ Gemeinderätin Kornelia Stahl (FWG) schlug vor, die Treppe durch eine Wendeltreppe zu ersetzen, was im Gremium allerdings keine Befürworter fand. Stattdessen wurde mehrfach die Version einer geraden Stahltreppe genannt, die allerdings nicht an der Wand der Kelter befestigt ist, wo die alte Treppe war.

In der Kostenschätzung veranschlagte die Planerin rund 225.000 Euro Gesamtkosten, wobei hier auch die mögliche neue Abdichtung des Küchenanbaus vorsorglich eingerechnet ist.

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