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Nach dem Abriss aller auf diesem Foto zu sehenden Gebäude bietet dieses, sich bis zum Kämpfelbach hinunter ziehende, Areal interessante Bebauungsmöglichkeiten. Von einer Kita bis zu einem Kita-Komplex mit Wohnungen, Praxen und Tiefgarage ist alles möglich. Foto: Manfred Schott
Nach dem Abriss aller auf diesem Foto zu sehenden Gebäude bietet dieses, sich bis zum Kämpfelbach hinunter ziehende, Areal interessante Bebauungsmöglichkeiten. Von einer Kita bis zu einem Kita-Komplex mit Wohnungen, Praxen und Tiefgarage ist alles möglich. Foto: Manfred Schott
16.12.2016

Neue Pläne für alten Ortskern in Ispringen

Im alten Ortskern von Ispringen liegt am westlichen Ende der Hauptstraße die steile „Staig“. Seit den Anfängen des 19. Jahrhundert stehen mittendrin, auf der einzigen ebenen Fläche, zwei ehemalige landwirtschaftliche Anwesen. Jeden Quadratmeter ausnutzend waren sie damals schon modern konzipiert. Die beiden Wohnhäuser der Landwirtsfamilien, parallel zur Straße angeordnet, sind Doppelhäuser mit getrennten Eingängen.

Durch eine gemeinsame Hofzufahrt werden die beiden großen quer stehenden Scheunen erschlossen. Interessanterweise greift eine jetzt dem Ispringer Gemeinderat von einem Karlsruher Architekten-und Ingenieurbüro vorgelegte Planstudie diese Art der Grundstücksnutzung ebenfalls auf.

Die Planstudie hat die Nutzung dieses Areals als Kindertagesstätte und für weiterer Möglichkeiten der Bebauung untersucht. Durch jüngsten Grunderwerb der Gemeinde bietet sich jetzt sogar eine bauliche Nutzung von der Hauptstraße bis hinunter zum Kämpfelbach an. Für eine sinnvolle Bebauung der neuen Fläche ist der Abbruch der bisherigen Bausubstanz notwendig.

Laut Tagesordnung wollte Bürgermeister Volker Winkel gleich vom Rat beauftragt werden, weitere Schritte in der Planung zu veranlassen. Doch ohne Unterlagen über diese Planstudie hielten die Gemeinderäte diesen Schritt bei einer solch komplexen Angelegenheit nicht für möglich. Huber und Ursula Nesper-Adelhelm (FWV) stellten schon zu Beginn den entsprechenden, vom Rat angenommenen, Geschäftsordnungsantrag. Die Gemeinderäte sollen nun die Pläne erhalten, damit sie und dann die Fraktionen in Ruhe über diese wichtige Planung nachdenken können.

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