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Offizielle Eröffnung des Kindergartens (von links): Manuela Krentzel, Doreen Lämmle, Sebastian Boger, Frank Spottek und Manuel Rausch.  Foto: Fux 

Neuen Kindergarten in Tiefenbronn günstiger als erwartet

Tiefenbronn. In Corona-Zeiten ist alles anders: Auch die Einweihung von Krippen- und Kindergartenneubauten. Normalerweise sind die Kleinen bei der Übergabe ihres neuen Domizils Hauptakteure: singen und spielen vor großem Publikum.

Nun durchschnitten Bürgermeister Frank Spottek, Architekt Sebastian Boger, Kindergartenleiterin Doreen Lämmle, Bauamtsleiterin Manuela Krentzel und Hauptamtsleiter Manuel Rausch bei der gestrigen offiziellen Eröffnung ein schlichtes rotes Band. Das Rahmenprogramm musste Corona bedingt entfallen.

Dennoch waren Bürgermeister und Architekt gleichermaßen begeistert. „Sie haben tolle Arbeit geleitet. Wir waren sehr gut unterwegs – auch mit den Handwerkern“, lobte Frank Spottek Architekt Boger vom gleichnamigen Wurmberger Architekturbüro und unterstrich die hervorragende Leistung. Denn wo in vielen Orten und Projekten die Baukosten für Gemeindeprojekte oftmals in die Höhe schnellen, rechnet man in Tiefenbronn für den Kindergartenneubau kostengünstiger ab als erwartet.

Die Schätzungen lagen bei rund 2,1 Millionen Euro. Unterm Strich kommen nun 1,86 Millionen Euro heraus. „In der Summe hat alles gepasst. Ich bin sehr zufrieden“, betonte Sebastian Boger und hatte die Bauzeit, die Absprachen mit den Handwerkern, das Aussehen des Kindergartens und die Funktionalität ebenso im Blick wie auch die Kosten.

Die Jüngsten – Kinder im Alter von einem bis zu drei Jahren – sind nun in der neuen Kindertagesstätte in unmittelbarer Nachbarschaft zum Bestandsgebäude an der Schlossgartenstraße seit Anfang Oktober zu Hause. Platzmäßig gibt es künftig noch für zwei weitere Gruppen Luft nach oben.

Mehr über den Kindergarten lesen Sie am Samstag, 5. Dezember, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.