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Das Naturschutzgebiet Eyachtal oberhalb der Eyachmühle bei Dobel im Schwarzwald. Foto: Wikimedia Commons/SchiDD
Das Naturschutzgebiet Eyachtal oberhalb der Eyachmühle bei Dobel im Schwarzwald. Foto: Wikimedia Commons/SchiDD
07.01.2018

Neuenbürg: Eyach treibt die Enz nach oben

Neuenbürg. Inzwischen sind die Pegel der Enz bei Neuenbürg wieder gesunken, gestern auf einen Stand etwa 50 Zentimeter unter der Zwei-Meter-Meldemarke. Ganz anders in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, in der die Feuerwehr Neuenbürg doch noch einmal aktiv werden musste. „Die Eyach hat diesmal sehr viel Wasser gebracht. Die ist immer ein bisschen unberechenbar“, sagt Feuerwehrkommandant Manfred Wankmüller.

Vermutlich ist im Einzugsbereich des Enz-Zuflusses zusätzlich zum ergiebigen Regen einiges an Schnee weggetaut. So sei der Pegel der Enz in der Nacht auf Freitag auf 2,70 Meter angeschwollen. Deshalb sei der Krisenstab mit Feuerwehr, Gemeindeverwaltung, Bauhof und E-Werk einberufen worden. „Das Wasser ist auch nur langsam wieder zurückgegangen. Erst gegen 9.30 Uhr war die Zwei-Meter-Marke wieder unterschritten“, so Wankmüller. Überschwemmungen gab es in Neuenbürg keine. „Vorsichtshalber haben wir an der Flößerstraße zusätzliche Erhöhungen angebracht und das Altenwohnheim zur St-Maxime-Promenade abgeschottet“, sagt Wankmüller. Außerdem seien im gefährdeten Bereich des E-Werks in der Badstraße und im Schleifmühlenweg die Anwohner gewarnt worden, sich auf eine mögliche Evakuierung vorzubereiten und ihre Autos aus dem Gefahrenbereich zu bringen. Letztendlich sei aber alles glimpflich ausgegangen.