nach oben
20.09.2017

Neuenbürg fühlt sich ungerecht behandelt – Keine Änderung in Sicht

Neuenbürg. Verärgert sind die Neuenbürger Gemeinderäte weiterhin über das Festhalten des Kreises an der Quotenregelung bei der Anschlussunterbringung von Flüchtlingen. So muss die Stadt bis Jahresende für 120 Personen Wohnraum stellen, was 1,5 Prozent der Einwohnerzahl entspricht. Dass die gleiche Zahl an Asylbewerbern bereits in privaten Mietverhältnissen lebt, wird der Stadt nicht angerechnet.

Eine Änderung sieht Bürgermeister Horst Martin nicht. Wie er dem Gemeinderat mitteilt, seien sechs Enzkreiskommunen negativ von der Regelung betroffen. Die anderen zeigten sich wenig bereit, im Sinne Neuenbürgs gemeinsam eine Lösung zu finden. Zugleich liegt die erste Rechnung für Belegungsplätze beim Enzkreis als Zwischenlösung vor – 13 000 Euro für 30 Flüchtlinge.