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Vor dem „Stollenmund“ des Besucherbergwerks in Neuenbürg: Bergbaulehrlinge vom Salzbergwerk Heilbronn informieren sich über die Arbeit der Bergknappen in vorigen Jahrhunderten.  Privat
Vor dem „Stollenmund“ des Besucherbergwerks in Neuenbürg: Bergbaulehrlinge vom Salzbergwerk Heilbronn informieren sich über die Arbeit der Bergknappen in vorigen Jahrhunderten. Privat
03.11.2016

Neuenbürger Bergwerk lockt Besucher aus Übersee

Neuenbürg. Im Besucherbergwerk „Frischglück“ ist die Saison 2016 beendet worden. Dieses Denkmal der alten bergmännischen Arbeitswelt im Innern der Erde hat jetzt Winterpause. Die nächste Besuchersaison wird am Samstag, 1. April, beginnen.

Die Besucheranzahl dieses Jahres hat zwar die Anzahl vom vorigen Jahr nicht ganz erreicht, aber dennoch darf der Verein mit der Saison zufrieden sein, denn es kamen wieder Besucher aus nah und fern, viele sogar aus dem Ausland, einige sogar aus Übersee. Erfreulich war die Resonanz hinsichtlich der Kindergruppen. Mehr als in vergangenen Jahren wurden Kindergeburtstage zum Anlass für einen Bergwerksbesuch genommen. Auch sogenannte Taschenlampenführungen für junge wie erwachsene Besucher wurden sehr gerne angenommen. Ebenso gab es spezielle Sonderführungen, wie zum Beispiel für Hochzeitspaare oder zum Auftakt von Polterabenden.

Das Hauptaugenmerk galt seit dem Frühjahr dem Freiräumen eines alten, verfüllten Tagesschachtes. Rund 250 Arbeitsstunden leisteten Vereinsaktive bisher unter der Anleitung des Vereinsmitglieds Lothar Reinhardt (stellvertretender Betriebsleiter des Gipsbergwerks in Obrigheim). An sechs Samstagen waren Auszubildende des Bergfachs mit ihren Ausbildern von den Südwestdeutschen Salzwerken (SWS) in Heilbronn an den Arbeiten im alten Tagesschacht beteiligt. pm