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Auf dem Fußballplatz in Neuenbürg sollen Flüchtlinge unterkommen. Der alte Platz (hinten) wird derzeit von der Firma Weber als Parkgelände genutzt. Foto: Hepfer
Auf dem Fußballplatz in Neuenbürg sollen Flüchtlinge unterkommen. Der alte Platz (hinten) wird derzeit von der Firma Weber als Parkgelände genutzt. Foto: Hepfer
17.11.2015

Neuenbürger Sportgelände soll zur Unterbringung von Flüchtlingen genutzt werden

Zurzeit ruht der Sportbetrieb beim FV Neuenbürg. In der Saison 2016/17 soll der Ball bei den Fußballern aber wieder rollen. Die große Frage dabei lautet allerdings wo? Denn das bisherige Vereinsgelände im Breiten Tal, das der Stadt gehört und nahe des Neuenbürger Freibads liegt, kommt als möglicher Standort für Flüchtlinge in Betracht.

Nach Auskunft von Bürgermeister Horst Martin wird die Ende 2016 auslaufende Nutzungsvereinbarung mit dem FV Neuenbürg nicht verlängert. Momentan prüfen Stadtverwaltung und Landratsamt, inwieweit das Gelände für eine Flüchtlingsunterkunft genutzt werden kann. „Die Planungen laufen“, sagt Landrats-Vize Wolfgang Herz. „Es werden dort aber keine Gebäude für die Ewigkeit errichtet. Wir denken über eine Zeltlösung zur Unterbringung von Asylbewerbern nach.“ Der Sachverhalt war auch auf der gestrigen Gemeinderatssitzung ein Thema. Aktuell wird auf dem brachliegenden Areal lediglich der alte Trainingsplatz von der Firma Weber Automotive als Parkgelände genutzt. Das Zuliefer-Unternehmen für die Automobilindustrie baut derzeit seine Produktionsanlagen aus. Mehr lesen Sie am Mittwoch in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.