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Dem Neuenbürger Anwohner Enrico Juras missfallen vor allem die wuchernden Algen im Wasser. Foto: Hepfer
Dem Neuenbürger Anwohner Enrico Juras missfallen vor allem die wuchernden Algen im Wasser. Foto: Hepfer
Braunes Laub, Müll und Algen bilden einen dichten Teppich auf der Enz. Foto: Hepfer
Braunes Laub, Müll und Algen bilden einen dichten Teppich auf der Enz. Foto: Hepfer
Etliche Holzbretter für den Hochwasserschutz am Enzufer sind vermodert. Foto: Privat
Etliche Holzbretter für den Hochwasserschutz am Enzufer sind vermodert. Foto: Privat
16.09.2016

Neuenbürger ärgern sich: Getrübte Idylle an der Enz

Neuenbürg. Im Neuenbürger Stadtkern ärgern sich die Anwohner über Schmutz und Algen. Die Stadtverwaltung will so bald wie möglich ein Sanierungskonzept erstellen lassen.

Als „malerische Stadt an der Enz“ wird Neuenbürg gerne gesehen. Und zur Imagepflege wurde mit diesem Slogan auch schon mal geworben. Doch bei genauerem Hinschauen hat die schöne Fassade in letzter Zeit ein paar hässliche Flecken bekommen. „Mit Schwarzwald-Idylle hat das zurzeit nicht mehr viel zu tun“, sagt der Neuenbürger Denis Jörger. Er und andere Bewohner der Innenstadt ärgern sich seit Wochen über die zunehmende Verwahrlosung bestimmter Bereiche.

Vor allem die Promenade entlang des Enzufers, parallel zur Wildbader Straße in Richtung katholische Kirche, ist so manchem Bürger ein Dorn im Auge. Das Metallgeländer auf der Enzmauer rostet vor sich hin. Ein Großteil der Holzbretter, die während des Hochwassers im Jahr 1993 als Schutz angebracht worden waren, sind vermodert. Speziell in der Flusskrümmung, wo die Fließgeschwindigkeit des Wassers sinkt, wuchern haufenweise Grünalgen und bilden zusammen mit braunem Laub und weggeworfenem Abfall einen dichten Teppich.

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