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06.06.2011

Neuer Ärger über Rodungen in Neuenbürg

NEUENBÜRG. Tiefe Wurzeln hat das Misstrauen der Bürger über die Rodungen auf dem Buchberg in Neuenbürg Anfang des Jahres geschlagen. In der Februarsitzung des Gemeinderats haben die Anwohner ihrem Unmut Luft gemacht hatten.

Nun haben sie ein Schreiben an 250 Neuenbürger Haushalte verteilt, indem sie erneut ihre Zweifel an der korrekten Beschlussfassung zu den Baumfällarbeiten Ausdruck verleihen. Vorplanungen und Beauftragungen seien unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Ratsgremium erfolgt. „Die Rodung erfolgte ohne Bodenprobe, ohne adäquate Kosten-Nutzenrechnung und auf Grundlage einer Planungsskizze eines Gemeinderatsmitglied aus dem Jahr 2002“, sagen die Anwohner und zweifeln an einem Verkauf der Bauplätze. Das Verfahren bis zum heutigen Zeitpunkt sei vorschriftsmäßig verlaufen – korrekt, hieb- und stichfest, sagt Bürgermeister Horst Martin. Das Rathaus habe schon Kaufanfragen für Grundstücke, unter anderem eines über 3000 Quadratmeter.

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