nach oben
Freude über das neue Grün: Mit einem Festakt bedankte sich der FC Germania Singen zur Einweihung des neuen Kunstrasenplatzes bei allen Unterstützern des visionären Vereinsprojekts. Foto: Zachmann
Freude über das neue Grün: Mit einem Festakt bedankte sich der FC Germania Singen zur Einweihung des neuen Kunstrasenplatzes bei allen Unterstützern des visionären Vereinsprojekts. Foto: Zachmann
16.07.2017

Neuer Kunstrasen: FC Germania Singen freut sich über sportliche Möglichkeiten

Remchingen-Singen. Der heilige Rasen von Singen – fast könnte man ihn so nennen, den neuen Kunstrasenplatz des FC Germania, den zahlreiche Ehrengäste am Freitagnachmittag zusammen mit den jüngsten Vereinskickern feierlich einweihten.

Auch wenn noch nicht viele Tore gefallen sind auf dem sattgrünen Gelände, das dem Verein ganz neue Trainings- und Spielmöglichkeiten bietet und zeitweise auch dem benachbarten Gymnasium zur Verfügung steht, so ist schon seine Entstehung pokalverdächtig, wie einige Festredner betonten.

Vor kaum mehr als einem Jahr präsentierte der engagierte Ehrenvorsitzende Karl-Heinz Höpfinger der Mitgliederversammlung die ersten Entwürfe des gewagten Zukunftsprojekts auf dem gemeindeeigenen, in die Jahre gekommenen Trainingsplatz neben dem FCG-Gelände. Unter Höpfingers rühriger Bauleitung wurden schon wenig später über 3000 Kubikmeter Erde bewegt. Auf insgesamt 2800 Ehrenamtsstunden kommt der FCG, drei Viertel davon geleistet vom unermüdlichen zehnköpfigen Team um Höpfinger.

Unter anderem dieser Einsatz konnte die Bausumme von geplanten 690 000 Euro auf letztendlich 600 000 Euro für Platz samt Entwässerung, Zaun, LED-Flutlicht, Beregnungsanlage und Gerätehallen vermindern. Neben Zuschüssen der Gemeinde in Höhe von 170 000 Euro und einer erwarteten Förderung vom Badischen Sportverband hat der Verein die Hälfte der Kosten über Sponsoren und Rücklagen selbst zu tragen.

Allen voran mit angepackt haben neben Höpfinger Nino Di-Piazza, Ursula Gräßle, Andreas Hummel, Ursula und Peter Jost, Manuel Knöller, Andreas Matussek, Jürgen Miles, Heinz Müller, Volker Nonnenmacher, Roman Roth, Martin Rothweiler, Viktor Wagner, Jürgen Wenz, und Kurt Wilser.

Im Zuge des Projekts ließ die Gemeinde außerdem eine Tartan-Laufbahn samt Sprunggrube für rund 100 000 Euro errichten. „Jetzt haben wir Topbedingungen für unsere FCG-Philosophie – nämlich, dass sich hier alle von Klein bis Groß wohlfühlen sollen, damit wir den Verein langfristig erfolgreich halten können“, freuten sich die Vorsitzenden Andreas Matussek und Nino Di Piazza. Sie bedankten sich beim Vereinsteam ebenso wie beim Gemeinderat um Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon, dem Kämmerer und Bauamtsleiter, bei örtlichen Ingenieuren und Baufirmen für die Unterstützung, ebenso bei Sponsoren, Vertretern der örtlichen Wirtschaft, des Badischen Sportbunds und Fußballverbandes.

Im Namen Letzterer stellte Bernd Kielburger, Bürgermeister im Ruhestand und Vizepräsident für Finanzen beim Sportbund, fest: „Der Verein hat unsere Hochachtung, dass er das Projekt in der Zeit mit dem Engagement umgesetzt hat.“ Der FCG habe konsequent in die Jugendarbeit und Infrastruktur investiert, lobte Bürgermeister Prayon und bedankte sich neben den zukunftsorientierten Vorsitzenden bei Höpfinger und Kassierer Andreas Hummel für die von Anfang an transparente Informationspolitik. „Wenn nichts mehr geht, dann geh – beweg dich!“, zitierte Sandra Brenner, Schulleiterin des Gymnasiums, einen Lernpsychologen und bedankte sich zusammen mit Sportlehrern für die Möglichkeit, den positiven Einfluss des Sports, aber auch aktiver Pausen auf die kognitiven Fähigkeiten umsetzen zu können.