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Ausgezeichnete Feuerwehrleute: Udo Riedel (vorne von links), Martin Wolf und Uwe Reich wurden für 40 Jahre Einsatzdienst vom Land Baden-Württemberg geehrt – Sven Breusch für 25 Jahre. Es gratulierten Kommandant Michael Szobries (hinten von links), stellvertretender Kommandant Rouven Spankus, Bürgermeisterin Birgit Förster, Markus Haberstroh (Vorsitzender des Feuerwehrverbandes Enzkreis) und Martin Irion (stellvertretender Kreisbrandmeister). Foto: Tilo Keller
Ausgezeichnete Feuerwehrleute: Udo Riedel (vorne von links), Martin Wolf und Uwe Reich wurden für 40 Jahre Einsatzdienst vom Land Baden-Württemberg geehrt – Sven Breusch für 25 Jahre. Es gratulierten Kommandant Michael Szobries (hinten von links), stellvertretender Kommandant Rouven Spankus, Bürgermeisterin Birgit Förster, Markus Haberstroh (Vorsitzender des Feuerwehrverbandes Enzkreis) und Martin Irion (stellvertretender Kreisbrandmeister). Foto: Tilo Keller
05.02.2017

Neuer Rekord bei Einsatzzahlen der Niefern-Öschelbronner Feuerwehr

Niefern-Öschelbronn. Bei der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Niefern-Öschelbronn hat Kommandant Michael Szobries betont, dass es weniger um Zahlen gehe, sondern die Wertschätzung verdienter Feuerwehrangehöriger im Vordergrund stehe. Neben den Ehrungen des Landes Baden-Württemberg für 25 Jahre und 40 Jahre Einsatzdienst kam es durch die Gemeinde sogar zu zwei Ehrungen für 70 Jahre Zugehörigkeit bei der Feuerwehr. In seinem Rückblick auf das vergangene Jahr führte Szobries insgesamt 81 Notfallmeldungen in der Gemeinde an sowie zehn Notfallmeldungen, die die Einsatzkräfte in den Enzkreis geführt haben. „91 Einsätze sind ein neuer Rekord“, erklärte er.

Dabei handelte es sich um 40 Brände und 51 Hilfeleistungen. Zu den rund 1 700 Einsatzstunden gehörten auch einige Gefahrguteinsätze. Die Feuerwehr Niefern-Öschelbronn hat insgesamt 94 Einsatzkräfte, von denen 54 der Abteilung Niefern und 40 der Abteilung Öschelbronn angehören. Der Altersabteilung gehören 44 Mitglieder an und bei der Jugendfeuerwehr engagieren sich 56 Kinder. Hinzu kommen die Musikzüge mit zusammen 38 Musikern. Im Bereich der Ausbildung und Übung erinnerte Szobries unter anderem an die große Schauübung bei der Firma C Hafner in Wimsheim. Außerdem hob er hervor, dass man mit anderen Organisationen weitere gemeinsame Übungen plane.

„Die Entwicklung der Jugend geht wieder nach oben“, sagte Jugendleiter Marcus Konrad. Zuletzt habe es keine Übernahmen gegeben, weil die Altersstruktur ein „Loch“ hatte. „Wir holen das aber auf“, betonte Konrad. Für den Spielmannszug mit 25 Mitgliedern, darunter 15 Aktive, drei passive Mitglieder und sieben Jugendliche in der Ausbildung, warf Alexandra Rupp einen Blick auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Für den Fanfarenzug Öschelbronn mit elf Aktiven, 13 fördernden Mitgliedern und zwei Jugendlichen übernahm Jochen Bauser den Bericht.

Bürgermeisterin Birgit Förster fühlte sich unter den Uniformierten sichtlich wohl, war sie doch einige Jahre für die Bundeswehr und später für die Polizei tätig. Förster hob in ihrem Grußwort hervor, wie wichtig der ständige Dialog sei. „Der Bedarfsplan ist für uns ein roter Faden, wir gehen Projekte gemeinsam an“, sagte sie. Stellvertretender Kreisbrandmeister Martin Irion sah die Niefern-Öschelbronner Feuerwehr sehr gut aufgestellt. Er berichtete unter anderem, dass die kreisweite Alarm- und Ausrückeordnung in diesem Jahr im Mittelpunkt stehe. Markus Haberstroh, Vorsitzender des Feuerwehrverbandes Enzkreis, stellte für das laufende Jahr die Förderung des Ehrenamts Feuerwehr in den Vordergrund: „Wir wollen herausstellen, dass die Feuerwehr kein Verein ist, sondern Pflichtaufgabe der Gemeinde – die einzige, die ehrenamtlich geleistet wird.“

Als Höhepunkt der Versammlung bezeichnete Kommandant Szobries die Ehrungen. Für 25 Jahre Einsatzdienst wurde Sven Breusch mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Silber ausgezeichnet. Uwe Reich, Udo Riedel und Martin Wolf erhielten das Feuerwehrehrenzeichen in Gold für 40 Jahre Einsatzdienst. Bürgermeisterin Förster freute sich, Fritz Wolf und Emil Baier für 70 Jahre Zugehörigkeit zur Feuerwehr gratulieren zu können. Vom Spielmannsring Enzkreis wurden Klara-Sophie Sadler und Sonja Engelsberger für fünf Jahre Spielmannstätigkeit geehrt.