760_0900_105788_Selbsthilfegruppe_optimenz_02.jpg
Informieren über das Angebot: Sozialdezernentin Katja Kreeb (von links) sowie die Sozialarbeiterinnen Sylke Kopp und Sandra Langer vom Demenzzentrum.  Foto: Moritz 

Neues Angebot für Demenzkranke in der Region: „Optimenz“ - hier können sich Betroffene austauschen

Enzkreis. „Auch wenn ich mir manchmal in den Hintern beißen könnte, wenn ich wieder was vergessen habe: Man muss optimistisch bleiben, sonst versinkt man im Selbstmitleid.“ Es sind eindringliche Worte, die am Montag im Landratsamt fallen, als die Demenz-Selbsthilfegruppe vorgestellt wird.

Und sie machen deutlich, worauf es den Betroffenen ankommt. Sie wollen möglichst offen mit der Erkrankung umgehen und trotz allem den Humor nicht verlieren. Ganz folgerichtig haben sie ihrer Gruppe den Namen „Optimenz“ gegeben – eine Mischung aus Optimismus und Demenz.

Auf Nachfrage wurde vor zwei Jahren die Gruppe gegründet, wie die Sozialarbeiterinnen Sylke Kopp und Sandra Langer vom Demenzzentrum des Kreises berichten. Ziel sei es, Hilfe zur Selbsthilfe zu geben, so die beiden Fachfrauen, die die Gruppe unterstützen. Schließlich hätten die Betroffenen zu Beginn der Krankheit zwar unter Einschränkungen zu leiden. „Aber sie stehen noch mitten im Leben und sind weit von der Phase der Pflegebedürftigkeit entfernt.“

Die Gruppe trifft sich alle 14 Tage montags von 10 bis 11.30 Uhr im Landratsamt Enzkreis in Pforzheim, Zähringer Allee 3, Bauteil D, Zimmer 181. Der nächste Termin ist am Montag, 14. Oktober. Weitere Infos gibt es beim Demenzzentrum in Mühlacker, Telefon (07041)8974500.

Mehr über die Selbsthilfegruppe lesen Sie am Dienstag, 1. Oktober, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.

Sabine Mayer-Reichard

Sabine Mayer-Reichard

Zur Autorenseite