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Straubenhardts Bürgermeister Helge Viehweg (links) nimmt selbst einmal hinter dem Steuer Platz. Zusammen mit Hartin und Rafael Müller von „Müller-Reisen“ (von links) und VPE- Geschäftsführer Axel Hofsäß weihte er den neuen barrierefreien Kleinbus für die innerörtliche Linie 715 ein.  Falk
Straubenhardts Bürgermeister Helge Viehweg (links) nimmt selbst einmal hinter dem Steuer Platz. Zusammen mit Hartin und Rafael Müller von „Müller-Reisen“ (von links) und VPE- Geschäftsführer Axel Hofsäß weihte er den neuen barrierefreien Kleinbus für die innerörtliche Linie 715 ein. Falk
30.06.2016

Neues Buskonzept: Barrierefrei durch Straubenhardt

Zwölf Sitz- und acht Stehplätze sowie ein barrierefreier Zugang für Rollstuhl oder Kinderwagen – das bietet der neue Kleinbus der Straubenhardter Ortsbuslinie 715. Möglich gemacht hat das Hartin Müller vom Pforzheimer Busunternehmen „Müller Reisen“. Gemeinsam mit Müller, dessen Sohn Rafael und dem Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Pforzheim-Enzkreis (VPE), Axel Hofsäß, weihte Straubenhardts Bürgermeister Helge Viehweg das neue Gefährt am Donnerstag ein.

„Ursprünglich war da mal die Idee eines ehrenamtlich organisierten Innerortsbusses“, erinnerte sich Viehweg. Das habe sich aber sehr schwierig gestaltet, so dass man sich schnell für die teurere, nichtehrenamtliche Variante entschieden habe. Für die Linie 715 greift die Gemeinde tief in die Tasche: „Dieses freiwillige Angebot kostet uns 80 000 Euro im Jahr“, so der Rathauschef „aber wir gönnen uns diesen Luxus und denken für die Bürger.“

Haltestellen in fünf der sechs Straubenhardter Teilorte fährt die Linie mehrmals am Tag an. Endstation ist die Bahnhaltestelle in Ittersbach. Genutzt werde das Angebot von den Bürgern gut – allerdings sehr wechselhaft. „Am einen Tag hat man zu einer bestimmten Uhrzeit keinen einzigen Fahrgast und am nächsten Tag sind es zur selben Zeit dann über 30 Fahrgäste“, so Viehweg.

„Die Bürger müssen sich auf ihre Busse verlassen können“, ist Hartin Müller überzeugt.

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