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Die Bilfinger Schlosserei Brenk hat das neue Stahlgeländer zwischen Rain und Hauptstraße gefertigt. Im Bild zu sehen: Joachim und Reiner Brenk (von links) beim Einbau des letzten Geländerabschnitts. Foto: Manfred Schott
Die Bilfinger Schlosserei Brenk hat das neue Stahlgeländer zwischen Rain und Hauptstraße gefertigt. Im Bild zu sehen: Joachim und Reiner Brenk (von links) beim Einbau des letzten Geländerabschnitts. Foto: Manfred Schott
12.10.2016

Neues Geländer gibt mehr Sicherheit in Bilfinger Ortsmittel

Die Bilfinger Ortsmitte erfährt gegenübervom Kindergarten St. Josef eine jetzt schon sichtbare städtebauliche Aufwertung. Auffallend ist das in der Sonne strahlende verkehrssichere Stahlgeländer auf der neuen Mauerkrone.

An der Südwestseite der Hauptstraße verlaufen drei Wege zur Erschließung der höher gelegenen Wohngrundstücke, die sogenannten Raine in drei bis vier Metern Höhe. Der mit 75 Metern längste dieser Raine wurde jetzt saniert. Die beiden anderen stehen im kommenden Jahr auf der Agenda.

Gemeinderat informiert

Bauamtsleiterin Carola Micol informierte auf Anfrage den Gemeinderat über den Stand der Bauarbeiten. Seit Mitte Juli laufen die kurz vor dem Abschluss stehenden Maßnahmen. Im Untergrund hat man zur Sicherung der Wasserversorgung eine Ringleitung installiert. So kann bei einem Wasserrohbruch von der anderen Leitungsseite her das Trinkwasser zu den Gebäuden geleitet werden. Auch die Kanalisation wurde optimiert. Anlass für die Bauarbeiten war das nicht mehr verkehrssichere, einfache Stahlrohrgeländer. Es war beispielsweise bei Faschingsumzügen durch die Zuschauer stark belastet. Auch hätten Kinder unten durchschlüpfen und unglücklicherweise auf die Hauptstraße fallen können. Um ein den Sicherheitsbestimmungen entsprechendes Geländer mit engmaschigen Gitterstäben einbauen zu können, musste die Mauerkrone neu betoniert werden. Danach war einige Wochen lang – bis zum Einbau des neuen Füllstabgeländers – ein wuchtiges provisorisches Holzgeländer zu sehen. Derzeit erfährt die Mauerkrone noch eine Oberflächenbeschichtung gegen Streusalzeinwirkungen. Die Zwischenräume an der Sandsteinmauer darunter werden neu verfugt. Die Mauer selbst wird nicht mehr begrünt. Der Randstreifen entlang der Hauptstraße wird gepflastert mit dazwischen liegenden Pflanzinseln. Wie Bauamtsleiterin Micol weiter berichtet, liegen die Baukosten bei rund 130 000 Euro. Dazu gibt es einen Zuschuss aus dem Landessanierungsprogramm in Höhe von 60 Prozent.