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Alles im Griff: Ex-Schlecker-Frau Helena Moor führt den ehemaligen Drogeriemarkt in Stein als Geschäft für den täglichen Bedarf. Ware auffüllen, Lottoannahme oder auch Kassieren, wie bei Kunde Enrico Fischer, macht sie alles selbst. Foto: Kraus
Alles im Griff: Ex-Schlecker-Frau Helena Moor führt den ehemaligen Drogeriemarkt in Stein als Geschäft für den täglichen Bedarf. Ware auffüllen, Lottoannahme oder auch Kassieren, wie bei Kunde Enrico Fischer, macht sie alles selbst. Foto: Kraus
16.12.2015

Neues Leben in fast allen alten Schlecker-Filialen

Enzkreis/Königsbach-Stein. Knapp 25 000 Beschäftigte bundesweit verloren mit der Schlecker-Insolvenz vor knapp vier Jahren ihren Arbeitsplatz, 5500 Geschäfte in ganz Deutschland machten dicht. „An einigen Immobilien hängt heute noch das Firmenlogo“, sagt Thomas Schark, der als Verdi-Gewerkschaftssekretär seit der Schließungswelle viele Ex-Standorte kennt. Und auch in der Region gibt es noch Leerstände. Doch in vielen ehemaligen Filialen zieht neues Leben ein.

Nachfolgend einige Beispiele: In Dürrmenz hat ein Gastronomiebetrieb in der ehemaligen Filiale eröffnet und in Enzberg beherbergen die Räume heute eine Agentur für Mediendesign und Werbetechnik. Die Schlecker-Filiale in Dietlingen wird aktuell von einem Handwerksbetrieb genutzt. Es handelt sich um einen Installateur und Heizungsbauer. Der ehemalige Schlecker-Markt in Singen beheimatet heute den Tafel-Laden der Diakoniestation Remchingen. Auch das Geschäft in Birkenfeld wird neu genutzt. An dieser Stelle befindet sich ein Bekleidungsgeschäft.

Die Ex-Filiale im Ortsteil Königsbach nutzt die Gemeinde selbst. Dort ist die Gemeindebücherei untergebracht. In Stein hat Helena Moor, eine ehemalige Angestellte der Drogeriemarktkette Schlecker, die Räume übernommen. Seit Mitte 2012 betreibt sie darin den Mix Markt Moor.

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