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18.03.2011

Neues Wahlrecht: Chancen und Risiken für Landtagskandidaten

ENZKREIS. Die Änderung des Landtags-Wahlrechts stimmt die Kandidaten von CDU, SPD, Grünen und FDP in Pforzheim und im Enzkreis allesamt hoffnungsfroh: Bei den nicht direkt gewählten Bewerbern zählt bei der Zweitzuteilung der Mandate erstmals nämlich nicht mehr die absolute Stimmenzahl, sondern das prozentuale Abschneiden in den jeweiligen Wahlkreisen.

Vor allem der gegenüber dem Enzkreis deutlich kleinere Wahlkreis Pforzheim profitiert von dieser Neuregelung. Seit Jahrzehnten ist Pforzheim immer nur mit einem CDU-Vertreter in Stuttgart repräsentiert, aktuell durch Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU). Dass sich dies ändert, darauf bauen Martin Kunzmann (SPD), Monika Descharmes (FDP) und Sybille Schüssler (Grüne). Doch auch die Enzkreisabgeordneten Thomas Knapp (SPD) und Hans-Ulrich Rülke (FDP) wollen ihre Mandate verteidigen und neben Viktoria Schmid (CDU) in den Landtag einziehen. Auch Arno Schütterle (Grüne) rechnet sich Chancen aus. Auf einer Wahlsonderseite beleuchtet die PZ in ihrer Samstagausgabe die Chancen und Risiken des neuen Wahlrechts. kn