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Landrat Karl Röckinger (links) eröffnet offiziell das neue „Gelenkzentrum Schwarzwald“ in Neuenbürg. Leiter Professor Stefan Sell (Mitte) zeigt ein künstliches Kniegelenk und freut sich mit seinem Ärzte-Team um Nikolay Dimitrov (Zweiter von links), Alin-Ionut Mandache, Cornelia Kretschmer-Kämpf und Tobias Dorn auf die Herausforderung. Rechts: Dominik Nusser, Regionaldirektor der Enzkreis-Kliniken. Foto: Hepfer
Landrat Karl Röckinger (links) eröffnet offiziell das neue „Gelenkzentrum Schwarzwald“ in Neuenbürg. Leiter Professor Stefan Sell (Mitte) zeigt ein künstliches Kniegelenk und freut sich mit seinem Ärzte-Team um Nikolay Dimitrov (Zweiter von links), Alin-Ionut Mandache, Cornelia Kretschmer-Kämpf und Tobias Dorn auf die Herausforderung. Rechts: Dominik Nusser, Regionaldirektor der Enzkreis-Kliniken. Foto: Hepfer
22.01.2016

Neues Zentrum offiziell in der Enzkreis-Klinik Neuenbürg eröffnet

Enorm war vor allem die Geschwindigkeit, mit der das neue „Gelenkzentrum Schwarzwald“ in der Neuenbürger Enzkreis-Klinik (EKK) seine Arbeit aufgenommen hat. Am Freitag wurde es von Landrat Karl Röckinger, gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender der EKK, vor 50 geladenen Gästen zwar erst offiziell eröffnet.

Operiert wird in der neuen Abteilung aber schon seit Anfang September 2015. „Ich bin total überwältigt. Der Andrang der Patienten ist nach wie vor gigantisch. Das übertrifft alle Erwartungen“, sagt Chefarzt Professor Stefan Sell.

Auf seinem Gebiet gilt der Gelenkspezialist deutschlandweit als Kapazität und bewies das bis vor kurzem noch in den Sana Kliniken Bad Wildbad. Seinen Wechsel nach Neuenbürg, wo Sell auch wohnt, empfindet der Orthopäde als große Herausforderung. „Hier kann ich Spitzenmedizin nach meinen eigenen Vorstellungen verwirklichen“, betont er. Dass seine Arbeit gerade auch bei den Patienten ankommt, zeigt allein schon die Tatsache, dass der OP-Plan bis Ende März schon komplett ausgebucht ist. Ab September führte Sell 37 Operationen alleine durch. Seit Januar steht ihm nun ein sechsköpfiges Ärzteteam zur Seite, mit dem er teilweise schon in Bad Wildbad zusammengearbeitet hat. Dadurch stieg die Zahl der Eingriffe um weitere 27 auf aktuell 64.

„Laut Statistik bekommt fast jeder irgendwann orthopädische Probleme“, sagt Sell. „Das beginnt mit kleinen Symptomen, etwa, wenn es beim Tennis im Knie zwickt. Im Lauf der Jahre wird das dann immer schlimmer.“ Dass sich viele Menschen mittleren Alters deshalb für eine Operation entscheiden, hänge auch damit zusammen, dass die Ansprüche im Hinblick auf Lebensqualität gestiegen seien. „Heutzutage will man möglichst lange Sport treiben und fit bleiben“, so der Chefarzt. Mehr lesen Sie am Samstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.