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Mit gelegentlichen Kontrollen, wie hier 2016 in der Sommerbergbahn durch Simon Kappel, war das Schwarzfahrer-Problem nicht in den Griff zu bekommen. Eine neue Zugangstechnik soll das nun ändern. Foto: Schabert, Archiv
Mit gelegentlichen Kontrollen, wie hier 2016 in der Sommerbergbahn durch Simon Kappel, war das Schwarzfahrer-Problem nicht in den Griff zu bekommen. Eine neue Zugangstechnik soll das nun ändern. Foto: Schabert, Archiv
16.04.2019

Neues Zugangssystem für die Sommerbergbahn mit Technik gegen Schwarzfahrer

Bad Wildbad. Das neue Zugangssystem zur Sommerbergbahn ist praktisch ein „Zwilling“ des Systems für den Baumwipfelpfad. Es wurde in der Talstation und der Bergstation während der Revisionspause installiert. Besonders Käufern von Kombi-Karten vereinfacht es den ohnehin nicht allzu schwierigen Umgang. Auch die Hängebrücke nutzt eine solche Technik.

Bei der Bergbahn soll damit das bisher leider immer wieder registrierte Schwarzfahren abgestellt werden. Seit die Bahn nach der Revision seit Anfang vergangener Woche wieder in Gang ist, können die Wagen nur noch nach Scannen des Fahrausweises bestiegen werden. Für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen gibt es in der Mitte eine Schranke, rechts und links davon jeweils ein blockiertes Drehkreuz, die sich auf Vorweisen einer mit gültigem Strichcode versehenen Karte öffnen.

Seit der Wiederinbetriebnahme fährt die Bahn gleichzeitig an der Berg- und Talstation ab. Der zeitgleiche Start ist technisch bedingt, denn die beiden auf der Strecke verkehrenden, nach dem württembergischen Königspaar „Charlotte“ und „Wilhelm II.“ benannten Wagen sind durch das Zugseil aneinander gekoppelt. Von Montag bis Freitag geht es nach dem bis zum 7. Oktober gültigen Sommerfahrplan von 7.15 bis 20.45 Uhr jede halbe Stunde berg- und talwärts. Samstags und an Sonn- und Feiertagen dauert der erst um 8.15 Uhr beginnende Halbstundentakt bis 21.45 Uhr.