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Als Bergsteiger kennt der Neuhausener Klaus Bogner (rechts) die Sorgen der Menschen in Nepal. Deshalb unterstützte er den Hilfsverein um das Ärzte-Ehepaar Frank und Angela Seiler. Er wurde wie in Nepal mit einem Gebetsschal begrüßt. Foto: Molnar
Als Bergsteiger kennt der Neuhausener Klaus Bogner (rechts) die Sorgen der Menschen in Nepal. Deshalb unterstützte er den Hilfsverein um das Ärzte-Ehepaar Frank und Angela Seiler. Er wurde wie in Nepal mit einem Gebetsschal begrüßt. Foto: Molnar
27.08.2017

Neuhausener unterstützt zum 60. Geburtstag die Nepalhilfe Straubenhardt

Groß war die Freude bei Frank und Angela Seiler aus Straubenhardt, als ihnen Bergsteiger Klaus Bogner eine großzügige Spende von 1000 Euro überreichte – für die Nepalhilfe Straubenhardt.

Der 60-Jährige aus Neuhausen hatte anlässlich seines runden Geburtstages seine Gäste gebeten, auf Geschenke zu verzichten und Geld für den von den Seilers 2016 gegründeten Hilfsverein zu spenden. Der Neuhausener stockte den Betrag schließlich selbst noch auf 1000 Euro auf.

„Nach dem Erdbeben 2015 sind immer noch viele Häuser zerstört“, sagt der Bergsteiger, der bereits fünf Mal in Nepal zu Trekking- und Bergtouren unterwegs war und im Oktober zur Rolwaling-Durchquerung im Himalaya aufbrechen will. Nepal sei das sei das viertärmste Land der Erde, ein Großteil der offiziellen Hilfsgelder sei nicht angekommen. Vor allem die Krankenversorgung sei ein Problem. Bogner verfolgte die Berichte über den Verein in der „Pforzheimer Zeitung“, besuchte auch die Filmvorführung Anfang Februar im PZ-Forum. „Das ist gewaltig, was die beiden machen“, lobt er das Engagement des Ärzte-Ehepaars, die mit den Spenden den Menschen direkt vor Ort helfen.

So soll beispielsweise vor allem ein eigener Jeep finanziert und regelmäßig für Patiententransporte aus den Bergen zum drei Stunden entfernten Krankenhaus eingesetzt werden. Die Kosten liegen bei 30 000 Euro, 17 000 Euro seien bisher zusammengekommen. „Auch für Notfälle ist es wichtig, Geld zu haben“, sagt Frank Seiler, der hofft, ab Oktober ein Auto zur Verfügung stellen zu können. Ein Fortschritt sei die kürzlich erfolgte Gründung der nepalesischen Partnerorganisation „Himalayan Coorperation Society Nepal“ (HiCoS Nepal), mit der leichter zu kooperieren sei. Ein Rückschlag indes sei die erneute Zerstörung des gerade im Wiederaufbau befindlichen Hauses seines nepalesischen Freundes.

Mehr über den Verein Nepalhilfe Straubenhardt – unter anderem auch die Bankverbindung, unter der Spenden für die Himalaya-Region gesammelt werden im Internet unter www.nepalhilfe-straubenhardt.de