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Glück-Geschenke aus der Glücksgemeinde Schömberg gab es als Dankeschön für die Gastrede zum Thema Tourismus für den Justizminister des Landes Baden-Württemberg, Guido Wolf (rechts), überreicht durch den Bürgermeister der Gemeinde, Matthias Leyn. Foto: Dast-Kunadt
Glück-Geschenke aus der Glücksgemeinde Schömberg gab es als Dankeschön für die Gastrede zum Thema Tourismus für den Justizminister des Landes Baden-Württemberg, Guido Wolf (rechts), überreicht durch den Bürgermeister der Gemeinde, Matthias Leyn. Foto: Dast-Kunadt
14.01.2018

Neujahrsempfang in Schömberg: Justizminister Wolf hält Gastrede

Schömberg. „Wer das eigene Ländle, seine Stadt, sein Dorf schätzt, ja vielleicht sogar liebt, der kann auch andere davon begeistern“, schloss Guido Wolf, Minister der Justiz und für Europa im Land Baden-Württemberg, seine Gastrede am Samstagabend im Kurhaus in Schömberg vor rund 400 Gästen.

Die Gemeinde hatte ihn anlässlich ihres Neujahrsempfangs eingeladen, über Tourismus zu sprechen, einem Standbein der Gemeinde, das bis 2016 immer wieder infrage stand. Doch dann hatte sich der Gemeinderat per Beschluss eindeutig für die Wiederbelebung des Tourismus ausgesprochen.

Dass das jedoch nur eines von vielen Zielen sein kann, machte anschließend Bürgermeister Matthias Leyn in seiner Ansprache deutlich. Er nannte Maßnahmen im Umweltschutz, im Abwasserbereich, die Schaffung neuen Wohnraums, die medizinische und notärztliche Versorgung oder die Breitbandversorgung. Ausführlich ging er auf die kontroverse Diskussion rund um einen geeigneten Standort für den Neubau der Kindertagesstätte „Am Eulenbächle“ ein. „Mal ehrlich: Wir haben die Chance einen neuen Kindergarten für eine Investitionssumme von drei Millionen Euro zu bauen“, sagte er. Das solle bei allen Randdiskussionen um Standorte nicht vergessen werden, warb er für seinen favorisierten Neubauort in der Brunnenstraße, der offenbar vielen Eltern nicht zusagt.

Aber auch auf das Gebäude der Ludwig-Uhland-Schule wartet eine umfangreiche Sanierung, für die in den kommenden beiden Jahren weitere zwei Millionen Euro vorgesehen sind. „Wir investieren mindestens fünf Millionen Euro in unsere Zukunft: In Bildungseinrichtungen unserer Kinder“, sagte Leyn und erntete dafür anhaltenden Applaus.

Schömberg solle in den kommenden Jahren ein neues Gesicht bekommen, so der Bürgermeister weiter. Die Liebenzeller Straße, die Hugo-Römpler-Straße und die Lindenstraße stehen dabei ganz oben auf Leyns Liste. Sie alle sollen attraktiver werden.

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