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Mit warmen Würstchen, gespendet von Gießereichef Felix Casper, konnten sich die Sperlingshofbewohner beim Neujahrsfest stärken. Foto: Zachmann
Mit warmen Würstchen, gespendet von Gießereichef Felix Casper, konnten sich die Sperlingshofbewohner beim Neujahrsfest stärken. Foto: Zachmann
11.01.2018

Neujahrsfest im Remchinger Sperlingshof kommt an

Remchingen. Eine köstliche Tradition ist beim Remchinger Sperlingshof fortgesetzt worden: Die beliebte Wurst fand wieder ihre heißhungrigen Fans.

Mit Würstchen ins neue Jahr gestartet sind die Jungs und Betreuer des Heilpädagogischen Kinder- und Jugendhilfezentrums Remchingen. Bereits seit 1954 ist es eine gute Tradition der Gießereifamilie Casper, die Würste zu sponsern: Damals wohnte der Firmeninhaber Karl Casper noch in Pforzheim, nahm auf seinem Weg nach Remchingen mit dem VW Käfer regelmäßig Sperlingshofbewohner mit ins Dorf und sorgte auch für das Weihnachtsessen. Sohn Till und Enkel Felix behielten die Tradition bei und machten daraus mittlerweile ein Neujahrsfest, weil viele Bewohner Weihnachten zuhause verbringen. Mittlerweile reicht die Verbindung so weit, dass die Nöttinger Gießerei auch einen Auszubildenden aus dem Sperlingshof hat.

„Danke, dass ihr das bis heute erhalten habt – mir fehlen die Worte“, stellte der Vorstandsvorsitzende der evangelisch-lutherischen Kinderfreundgesellschaft Manfred Beck fest, der in den 1960er-Jahren als Heimbewohner selbst in den Genuss der Würste kam. Um die erste Wurst ging es in einem Quiz zu Neujahrsbräuchen in anderen Ländern, das der stellvertretende Sperlingshof-Geschäftsleiter Raimund Schmidt vorbereitet hatte.