nach oben
Anstelle der nicht mehr benötigten Tennisanlage (hinter der grünen Sichtschutzplane) könnte an der Stirnseite des Göbricher Rasenspielfeldes ein Allwetterspielfeld ausgebaut werden. Foto: Manfred Schott
Anstelle der nicht mehr benötigten Tennisanlage (hinter der grünen Sichtschutzplane) könnte an der Stirnseite des Göbricher Rasenspielfeldes ein Allwetterspielfeld ausgebaut werden. Foto: Manfred Schott
13.10.2016

Neulingen lässt sich den Sport was kosten

In der Gemeinde Neulingen ist in jüngster Vergangenheit viel für die Sportanlagen getan worden. Die Plätze wurden saniert und für den vielseitigen Spielbetrieb der Vereine modernisiert. Beim Sportgelände „Büchig“ des FV Göbrichen fehlt noch ein Allwetterspielfeld für Trainingszwecke, für Jugendspiele und als Ausweichmöglichkeit, wenn zur Rasenschonung auf dem großen Sportplatz nicht gespielt werden darf.

Die dem Büchig-Sportplatz an seiner nordwestlichen Stirnseite vorgelagerten Tennisplätze werden, wie Vereinsvorstand Ralf Berzel bei der jüngsten Gemeinderatssitzung dem Gremium erläuterte, schon seit vier Jahren nicht mehr genutzt. Auf diesem Gelände könnte unter Umständen sogar die kleinste Variante eines großen Fußballspielfeldes in Kunstrasenausführung angelegt werden.

Der Verein habe einen entsprechenden Antrag an die Gemeinde gestellt, sagte Berzel. Er fügte hinzu, dass die Sportanlage derzeit von bis zu elf Mannschaften genutzt wird, darunter 153 Jugendspieler. Der Verein sei auch bereit Eigenleistungen bei den Bauarbeiten zu erbringen.Bürgermeister Michael Schmidt sagte, dass auch Sicht der Verwaltung die Notwendigkeit eines solchen Allwetterfeldes grundsätzlich gegeben sei. Ob es in der gewünschten Größenordnung von 50 mal 90 Metern gebaut werden könne, müsse noch geprüft werden, da ein gesetzlicher Abstand zur Kreisstraße 4531 vorgeschrieben sei. Im Raum stehe auch, als Übergangslösung den Belag des etwa 15 Jahre alten Kleinspielfeldes zu sanieren, was etwa 37 000 Euro kosten würde.

Ortsbaumeister Ralf Kilgus erläuterte, dass das Gelände beim Sportplatz bereits im Rahmen der Bebauungspläne „Hösel-Büchig“ von 1985 und „Büchig“ von 1998 bis zur Kreisstraße hin bauleitplanerisch erfasst sei. Der Waldstreifen zwischen Straße und dem nördlichen Büchigwaldweg könne aus dem Waldverband herausgenommen werden. Trotzdem sei für die ins Auge gefasste Erweiterung nochmals ein Bebauungsplanverfahren nötig. Der Rat beauftragte die Verwaltung, das Bebauungsplanverfahren vorzubereiten und einzuleiten. Im Anschluss wurden noch weitere Projekte unterstützt.