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Kleinspielfeld und Bolzplatz östlich des Clubhauses des FV Göbrichen erhalten ein Kunstrasenfeld. Foto: Manfred Schott
Kleinspielfeld und Bolzplatz östlich des Clubhauses des FV Göbrichen erhalten ein Kunstrasenfeld. Foto: Manfred Schott
10.11.2016

Neulinger Gemeinderat stimmt Sanierung von Sportanlagen in Göbrichen zu

Neulingen-Göbrichen. Die Gemeinde Neulingen setzt die Sanierung der Sportanlagen fort.

In der vorangegangen Ratssitzung war die Verwaltung beauftragt worden, die Änderung des Bebauungsplanes „Büchig“ vorzubereiten. Vorgesehen ist, die nicht mehr benötigten Tennisplätze neben dem Sportplatz des FV Göbrichen in ein allwetterfähiges Kunstrasenspielfeld für Trainingszwecke und Jugendspiele umzuwandeln.

Östlich der Vereinsgaststätte ist noch ein Kleinspielfeld vorhanden, das auch als Bolzplatz öffentlich zugänglich ist. Wegen seiner geringen Größe wird es für Trainingszwecke nur bedingt genutzt. Der Kunststoffbelag ist bei Feuchtigkeit und vor allem in den Wintermonaten oft rutschig und damit verletzungsanfällig. Außerdem ist er nach 20 Jahren sanierungsbedürftig, erläuterte Ortsbaumeister Ralf Kilgus.

Bürgermeister Michael Schmidt berichtete jetzt dem Rat über das Ergebnis einer Besprechung mit der in Mühlacker ansässigen Spezialfirma für Sportstättenbau, die bereits jüngst den Kunstrasen in der Bauschlotter Sportanlage eingebaut hat. Sie bietet die Sanierung des Göbricher Kleinspielfeldes und den Einbau des Kunstrasens zum Preis von 35 000 Euro an. Dieses Angebot sei angemessen. Es liege unterhalb der Einheitspreise aus der diesjährigen öffentlichen Ausschreibung für die Sportanlagen Bauschlott. Auch könne die Firma, sofern es die Witterung zulässt, die Sanierung noch in diesem Jahr durchführen. Damit stünde dem FV Göbrichen bereits über diesen Winter eine Ausweichtrainingsmöglichkeit zur Verfügung. Nach eingehender Beratung kam der Gemeinderat zu dem Ergebnis, dass es für die Bespielbarkeit und die Sicherheit der Nutzer besser ist, ein Kunstrasenfeld anzulegen, als das alte Gummifeld zu sanieren. Dass das Kleinspielfeld auch künftig der Öffentlichkeit als Bolzplatz zur Verfügung steht, sicherte Vereinsvorstand Ralf Berzel dem Rat zu.

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