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Regten 2012 eine Umgehung für Pinache an: Dirk Büscher (Regionalverband), die Bürgermeister Karlheinz Oehler und Jürgen Kurz sowie Landratsvize Wolfgang Herz (von links). Das Land lehnte den Vorstoß ab. Ohne diese Straße sei ein gemeinsames Gewerbegebiet bei Pinache nicht denkbar, so Rathauschef Kurz.  Tilo Keller, Archiv
Regten 2012 eine Umgehung für Pinache an: Dirk Büscher (Regionalverband), die Bürgermeister Karlheinz Oehler und Jürgen Kurz sowie Landratsvize Wolfgang Herz (von links). Das Land lehnte den Vorstoß ab. Ohne diese Straße sei ein gemeinsames Gewerbegebiet bei Pinache nicht denkbar, so Rathauschef Kurz. Tilo Keller, Archiv
01.10.2015

Niefern-Öschelbronn: Alte Gewerbepläne nur auf dem Papier

Baufragen bestimmten diesmal die Diskussionen der Niefern-Öschelbronner Gemeinderäte, der Verwaltung und der Zuhörer in der jüngsten Sitzung. Wie die PZ bereits berichtete, legte der Gemeinderat neue Schwerpunkte bei der Schaffung neuer Gebiete für die Wirtschaft fest.

Dabei ging es um Plätze in Niefern und Öschelbronn, aber auch um das Gelände „Ochsenwäldle“ beim A 8-Anschluss Pforzheim-Süd, das die Gemeinde mit Wurmberg und der Stadt anpacken will. Eine in Plänen offenbarte größere Fläche für ein interkommunales Gewerbegebiet beim Wiernsheimer Teilort Pinache war dem Gemeinderat Volker Siedentopf (LMU) dagegen ein Dorn im Auge.

Pikant: Mit seinem Hinweis, der Regionalverband wolle jetzt diesen für die Landwirtschaft reservierten Boden herabstufen, um Platz zu schaffen für ein 230 000 Quadratmeter großes interkommunales Gewerbegebiet, kam Siedentopf an den richtigen Mann: Niefern-Öschelbronns Bürgermeister Jürgen Kurz ist Vorsitzender des Regionalverbands. Der Rathauschef sagte, diese Überlegungen für eine gemeinsame Firmenplatte bei Pinache seien „tatsächlich Ausfluss einer früher gehegten Idee des Nachbarschaftsverbandes Pforzheim“. Vor 20 Jahren habe der Regionalverband empfohlen, diesen Platz für die „Zukunft offen zu halten“, so Kurz. Das sei aber nur sinnvoll, wenn bei Pinache eine Umgehung gebaut werde. Die Straße wird seit Jahren angestrebt, steht aber in der Rangliste des Landes ganz weit hinten.

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