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Uwe Mörgenthaler, Leiter der Polizei in Niefern, wurde im März versetzt, um zu prüfen, ob er bei einer Vernehmung falsch gehandelt hat. Doch nun kann der Beamte wieder in Niefern arbeiten.  Foto: Ketterl, Archiv
Uwe Mörgenthaler, Leiter der Polizei in Niefern, wurde im März versetzt, um zu prüfen, ob er bei einer Vernehmung falsch gehandelt hat. Doch nun kann der Beamte wieder in Niefern arbeiten. Foto: Ketterl, Archiv
06.12.2016

Nieferner Polizeipostenleiter darf zurück an alte Stelle

Uwe Mörgenthaler kann Anfang 2017 wieder die Dienststelle in Niefern leiten. Das Disziplinarverfahren lief über sechs Monate. Der Beamte hatte bei einer Vernehmung einen Täter eingeschlossen. Deshalb wurde er im März vorübergehend versetzt.

Das Polizeipräsidium in Karlsruhe hat den Fall Uwe Mörgenthaler entschieden. Der Chef des Polizeipostens am Nieferner Marktplatz könne Anfang kommenden Jahres wieder in die Dienststelle zurückkehren, die er seit 2005 leitet, sagte Martin Plate als Sprecher des Präsidiums auf Anfrage der PZ. Mörgenthaler war im März vorübergehend versetzt worden. Der Polizeibeamte hatte bei der Vernehmung von Einbrechern einen der drei Verdächtigen in der Gewahrsamzelle des Postens eingeschlossen, wie die PZ berichtete. Die Staatsanwaltschaft Pforzheim stellte im Juni ein Verfahren gegen ihn wegen Freiheitsberaubung ein. Anschließend prüfte die Polizeiführung, ob Mörgenthaler zu weit gegangen war, als er einen mutmaßlichen Täter einsperrte.

Rund ein halbes Jahr lang blieb offen, ob Mörgenthaler wieder an die Spitze des Polizeipostens zurückkehren wird.

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