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Tschüs Kirnbach-Schule: Rektor Manfred Reiter und Sekretärin Ingrid Engelsberger gehen am Schuljahresende in den Ruhestand und verabschieden sich beim PZ-Fototermin von ihren Schülern (von links) Jan, Alwina, Maksim, Elias und Deniz.
Tschüs Kirnbach-Schule: Rektor Manfred Reiter und Sekretärin Ingrid Engelsberger gehen am Schuljahresende in den Ruhestand und verabschieden sich beim PZ-Fototermin von ihren Schülern (von links) Jan, Alwina, Maksim, Elias und Deniz.
10.07.2015

Nieferner Rektor und seine Sekretärin vor dem Abschied

Eine große Wende komme auf sie zu, sagen Manfred Reiter, der Rektor der Nieferner Grund- und Werkrealschule, sowie die Schulsekretärin Ingrid Engelsberger – „unser Berufsleben geht zu Ende.“ Kurz vor den Sommerferien werden sie in den Ruhestand verabschiedet. 15 Jahre haben sie zusammengearbeitet: 2000 kam Reiter als Rektor an die Kirnbach-Schule.

Engelsberger zeichnet schon lange fürs Sekretariat verantwortlich: Vor 28 Jahren übernahm sie die Verwaltungsstelle. Manfred Reiters Nachfolger steht bereits fest, wie die PZ berichtete. Joachim Eichhorn verlässt die Silahopp-Schule in Maulbronn. Er kennt Niefern gut: Von 1999 bis 2005 war er Konrektor der damaligen Hauptschule.

Wie groß die Veränderungen der Schule in den vergangenen Jahrzehnten waren, lässt Ingrid Engelsberger in ihrem Büchlein zur Abschiedsfeier Revue passieren. 1968 gingen noch 800 Kinder in die Grund- und Hauptschule, heute sind es noch 500. Jetzt drohen die Werkrealschulen auszubluten. Bei allen Plänen, ob das nun die neue Gemeinschaftsschule des Landes oder Verbünde mit Realschulen sind, sei es „stets das Wichtigste, die Kinder im Blick zu behalten“, sagt Manfred Reiter. Innovationen seien nötig – „aber mit Maß.“ Der Pädagoge spricht sich für ein „längeres gemeinsames Lernen“ aus: „Das Sortieren nach vier Jahren Grundschule muss endlich weg.“

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