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Ein Notarzt eilt zu seinem Fahrzeug: Schömberg wird Standort für einen neuen Einsatzwagen. Weitere Ärzte und Assistenten werden noch gebraucht. Foto: Stein/dpa-Archiv
Ein Notarzt eilt zu seinem Fahrzeug: Schömberg wird Standort für einen neuen Einsatzwagen. Weitere Ärzte und Assistenten werden noch gebraucht. Foto: Stein/dpa-Archiv
06.12.2017

Notarztfahrzeug sucht Besatzung in Schömberg

Schömberg/Kreis Calw. Es gibt eine Lösung für die technische Seite der notärztlichen Versorgung Schömbergs. Doch welche Ärzte fahren die Einsätze – und von welchem Standort aus?

Ein Notarzteinsatzfahrzeug wird fest in Schömberg stationiert. Diese Regelung alleine sorgte zuletzt in Schömbergs Gemeinderat für Dankbarkeit. Die schwierige notärztliche Versorgung an Calws Kreisgrenze ist seit Jahren ein Thema. Im Bundestagswahlkampf zum Beispiel war die Frage beim Besuch des Bundesgesundheitsministers Hermann Gröhe (CDU) angesprochen worden. Umso größer die Freude, dass der Bereichsausschuss der Hilfsorganisationen und Krankenkassen für den Rettungsdienst aus einer Analyse der Lage im Kreis Calw den Schluss zog, dass drei weitere Fahrzeuge nötig sind – je eines an den Krankenhäusern in Calw und Nagold und das dritte eben in Schömberg.

Doch die Umsetzung ist laut Walter Beuerle, der als Präsident des Deutschen Rotes Kreuzes im Kreis Calw im Bereichsausschuss ist, nicht von heute auf morgen möglich. Grund dafür ist die Personalfrage. Landauf, landab seien entsprechende Kräfte knapp. Das gelte auch für den Kreis Calw. Beuerle will Notarzt Löffelhardt einbinden. Doch der Bieselsberger alleine genügt nicht für ein rund um die Uhr voll einsatzfähiges Notarzteinsatzfahrzeug. Dessen Besetzung fordert einen Rettungsassistenten oder einen Notfallsanitäter als zweiten Mann an Bord. Und Beuerle rechnet mit drei Zweierteams aus Notarzt und Unterstützer. Mehr lesen Sie am Mittwoch in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.