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Messstationen an drei Strecken im Enzkreis haben das Wetter im Blick. Foto: Ketterl
Messstationen an drei Strecken im Enzkreis haben das Wetter im Blick. Foto: Ketterl
24.11.2015

Nur Kurzeinsatz der Streudienste - Eis-Sensoren blieben ruhig

Enzkreis. Nach dem Kälteeinbruch waren die Winterdienste bisher nur im Kurzeinsatz. Trotz neuer Eis-Sensoren bleibt die Erfahrung der Straßenmeister wichtig.

Den ersten richtigen Streueinsatz hatten die Mitarbeiter der Straßenmeisterei des Enzkreises in der Nacht auf Montag. Um der Gefahr von Glätte vorzubeugen, waren sie auf den Waldstrecken zwischen Mühlacker und Maulbronn unterwegs, zwischen Mühlacker und dem Heckengäu und auf den Höhenlagen von Engelsbrand und Dennach bis hinunter in Richtung Schwann und Neuenbürg. Die Entscheidung, die ersten rund 30 Tonnen Streusalz dort einzusetzen, sei den eigenen Erfahrungswerten nach getroffen worden, sagt Heinrich Elwert, der Leiter der Straßenmeisterei. Die neuen Messstationen, die auf der B35 bei Maulbronn-West oder auch auf der B294 am Abzweig nach Engelsbrand und im Biet bei Schellbronn stehen, haben bislang noch keinen Eis-Alarm geschlagen.

Die elektronischen Wächter messen in der Wetterstation an einem Mast Daten etwa über Lufttemperatur, Windstärke und Feuchtigkeit, im Asphalt ist zudem ein Fühler eingelassen, der Eis und Schnee melden kann. Beobachtet wird auch der Taupunkt. Sobald die Lufttemperatur ihn unterschreitet, kondensiert das Wasser – derzeit kann das Reifglätte bedeuten. Mit zwei Stunden Vorlaufzeit würden die Geräte eine Gefahr als Alarm auf den Handys der Straßenmeisterei-Mitarbeiter anzeigen, so Elwert. Allerdings verlassen die sich natürlich nicht nur auf solche Technik.

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