760_0900_122259_VPE_VVS_neue_App_ZOB_05.jpg
Stellten am Donnerstag in Pforzheim die neue App des ÖPNV-Pilotprojekts Check-in-Check-out vor (von links): VVS-Projektleiter Konstantin Schaible, VVS-Geschäftsführer Horst Stammler, VPE-Kommunikationsreferentin Selma Cantürk und Thomas Balser, der Geschäftsführer der Baden-Württemberg-Tarif GmbH.  Foto: Meyer 

ÖPNV jetzt per App - VPE sucht Tester

Pforzheim/Enzkreis. Mit einer Testphase gestartet ist das Pilotprojekt Check-in-Check-out, kurz CiCo, im verbundübergreifenden ÖPNV-Raum von VPE und VVS: Aktuell werden Tester gesucht, die sich unter www.cico-bw.de ihre App herunterladen können und ihre Daten registrieren lassen.

Die 500 Schnellsten erhalten einen Bonus von fünf Euro. Bei einer praxisorientierten Vorstellungsrunde demonstrierten VVS-Geschäftsführer Horst Stammler, VVS-Projektleiter Konstantin Schaible, VPE-Kommunikationsreferentin Selma Cantürk und der Geschäftsführer der Baden-Württemberg-Tarif GmbH, Thomas Balser, am Zentralen Busbahnhof in Pforzheim sowie bei Fahrten mit dem ÖPNV, wie die neue App funktioniert. Stammler selbst kam mit Bahnen von der Stuttgarter Schwabstraße an den Pforzheimer Hauptbahnhof und fuhr zu Demonstrationszwecken mit mehreren Buslinien in der City. Seine App zeigte alle auf diesem Weg genutzten Einzelfahrten und den damit verbundenen Preis an. Die App funktioniert aktuell auf Tagesbasis und umfasst die Garantie, den besten Preis zu generieren. Grundsätzlich gilt: Für verbundübergreifende Fahrten gilt der Baden-Württemberg-Tarif.

Was noch nicht geht: Mehrpersonen-Fahrten im Gruppentarif. Doch auch das wird es in einer Aktualisierungsrunde geben, versichern die Planer. Der Nutzer aktiviert die App bei Benutzung des ersten öffentlichen Verkehrsmittels auf seiner Route in den Verkehrsverbünden Stuttgart sowie Pforzheim/Enzkreis und schon kann es losgehen. Am Ende checkt man sich aus dem Programm wieder aus. Das System erkennt, wo man sich befindet. Sich einige Fahrten zu „sparen“, und die App erst zu aktivieren, wenn der Kontrolleur kommt, funktioniert also nicht. Gleichwohl gibt es Situationen, in denen der Start erst später erfolgen kann. Etwa, wenn man mit einem Monats- oder Jobticket nach Stuttgart unterwegs ist. Dann wird die App erst im Geltungsbereich des VVS aktiviert. Aktuell ist es bereits möglich, eine BahnCard 25 oder 50 bei der App-Personalisierung zu hinterlegen, später wird es die Möglichkeit geben, auch andere Merkmale wie Monatskarten zu hinterlegen, so dass alles zum Routenstart hin automatisiert sein wird.

Mehr lesen Sie am Freitag, 4. Dezember, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.