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17.07.2015

Otto-Riehm-Schule in Ispringen: Kooperation wird weiterentwickelt

Ispringen. Die Otto-Riehm-Schule stand im Mittelpunkt der Sitzung des Ispringer Gemeinderates. Dabei ging es im Kern um die Weiterentwicklung und schriftliche Fixierung der bestehenden Kooperation mit der daneben liegenden Schule „Am Winterrain“ des Enzkreises für individuelle Förderung behinderter Kinder.

Dazu haben die beiden Schulen in enger Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung und dem Enzkreis ein Strategiepapier sowie ein Raumnutzungskonzept für die Otto-Riehm-Schule ausgearbeitet, was jetzt vom Gemeinderat zustimmend zur Kenntnis genommen wurde. Dabei legte das Gremium Wert darauf, dass das Raumnutzungskonzept für eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung offen sein muss.

Die Grund- und Hauptschule wurde im Jahre 1968 als „Südschule“ erbaut. Mit Blick auf die Einführung der Haupt- und Werkrealschule erfolgte 1997 ein Anbau. Zurückgehende Schülerzahlen und die Veränderung der Schullandschaft bedingten, dass die Otto-Riehm-Schule nach verschiedenen Zwischenstadien heute den Status einer Grundschule hat. Die Klassen 1 bis 4 sind zweistufig. Bei stärkeren Geburtsjahrgängen (beispielsweise Jahrgang 2010) muss eventuell eine Klassenstufe dreizügig eingerichtet werden.

Für den neuen kommunalen Kindergarten und die Winterrainschule werden neun der bisherigen Schulräume zur Verfügung gestellt. Wie Schulleiterin Christa Erjavec–Müller und die mit dem Strategiepapier befasste Lehrerin Barbara Walter dem Gemeinderat berichteten, wird ab dem kommenden Schuljahr die Winterrainschule in vier nebeneinanderliegenden Klassenzimmern der Otto-Riehm-Schule ihre vier Grundstufenklassen unterrichten. Weitere Kooperationsziele sind beispielsweise die Anpassung der Unterrichtszeiten, die Bildung von kooperativen Lehrerteams, gemeinsamer Unterricht in den Kooperationsklassen, gemeinsame Nutzung von Fachräumen beider Schulen sowie gemeinsame Arbeitsgemeinschaften und außerschulische Veranstaltungen.

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