760_0900_113215_Corona_Helden_Wolfgang_Kribl_02.jpg
Wolfgang Kribl, Pfarrer der katholischen Seelsorgeeinheit im Biet, kennt die Sorgen und Nöte der Menschen.  Foto: Meyer 

PZ-Serie „Helden der Corona-Krise“: „Herr Pfarrer, ist das jetzt die Strafe Gottes?“

Pforzheim. Der Aufschrei in der Schweiz war groß, als der Churer Weihbischof Marian Eleganti Anfang der Woche die Frömmigkeit eines Volkes und dessen Bedrohung durch die Corona-Pandemie in Zusammenhang brachte. Die krude Logik: Je frommer die Leute, desto eher werden sie vom Virus verschont. So absurd die Interpretation klingt, so gefährlich ist sie auch. In Krisenzeiten wenden sich Menschen traditionell eher der Spiritualität zu. Damit steigt die Bedeutung der Seelsorger für die Gemeinden. Auch die Pfarrer in der Region vermelden größeren Gesprächsbedarf.

Die Angebote der Kirchen sind zurückgefahren: keine Gottesdienste, keine Taufen, keine Hochzeiten.

Der Artikel interessiert Sie?

Jetzt weiterlesen mit einem Zugangspass oder einem PZ-news-Abo!

Sie sind bereits Abonnent oder haben einen Monatspass?