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Über die Schulter geschaut: Bereits im Februar hat PZ-Redakteurin Lisa Belle (stehend) Vereinsvertretern Formulierungshilfe, Tricks für spannenden Überschriften und Fotos sowie grundlegende Informationen zum Presserecht vermittelt. Foto: Ketterl
Über die Schulter geschaut: Bereits im Februar hat PZ-Redakteurin Lisa Belle (stehend) Vereinsvertretern Formulierungshilfe, Tricks für spannenden Überschriften und Fotos sowie grundlegende Informationen zum Presserecht vermittelt. Foto: Ketterl
01.10.2017

PZ bietet Vereinen kostenfrei Schulungen in Pressearbeit an

Pforzheim/Enzkreis. Die dreitägige Wanderung ist geschafft, die Hauptversammlung hat stattgefunden, langjährige Mitglieder wurden geehrt, ein gemeinsames Fest gefeiert oder ein Konzert gegeben – und nun sitzen Sie da, vor dem Rechner, und sollen das Erlebte in Worte fassen. Schließlich soll Ihr reges Vereinsleben im „Tagebuch der Vereine“ in der „Pforzheimer Zeitung“ abgebildet werden und öffentliche Beachtung finden.

Und das am besten so, dass möglichst viele Menschen lesen, was Ihr Verein auf die Beine gestellt hat. Nur, wo anfangen, wo aufhören – und in welchem Stil sollte ein Zeitungsartikel überhaupt verfasst sein, damit er spannend und somit für alle Leser – also auch für (Noch)-Nicht-Mitglieder – interessant ist? Gar nicht so einfach, selbst für routinierte Zeitungsleser und Pressewarte.

Welche Enttäuschung . . .

Sie nehmen sich also viel Zeit, geben sich Mühe und schicken einen zweiseitigen Bericht an die PZ, sogar drei Bilder im Anhang. Und das, was am Ende abgedruckt wird, trägt nur noch zum Teil Ihre Handschrift. Die Hälfte des Texts wurde gekürzt, eine andere Überschrift gewählt und keines der Fotos hat die Qualitätskriterien für den Druck erfüllt. Ärgerlich. Dabei liegt es der PZ am Herzen, das Vereinsleben in Pforzheim und der Region abzubilden, darüber zu informieren, was engagierte Menschen in diesem Rahmen leisten, und Raum zu schaffen für eine Vorstellung dieses lebendigen Teils des gesellschaftlichen Lebens. Aber – warum ist das dann so? Die Antwort ist so simpel wie kompliziert: weil es gewisse Richtlinien gibt, nach denen die Redaktion beim Redigieren der Texte vorgeht. Dazu gehören ganz grundlegende Dinge, die die meisten Pressewarte bereits wissen: Es wird zum Beispiel nicht in Ich-Form geschrieben, die Personen müssen mit Vor- und Nachnamen benannt werden – und dann ist da noch die eiserne Regel: Das Wichtigste steht am Anfang eines Textes. Worauf es neben diesem Grundsatzwissen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Vereinen und Presse noch ankommt, mit welchen Kniffen Texte lesenswert werden, und welche Floskeln man lieber vermeiden sollte – das alles möchte die PZ Ihnen gerne beibringen.

Kostenlose Schulung

Darum finden im November zwei Schulungen im PZ-Forum statt. Das Angebot richtet sich an Menschen, die in Stadt und Region für die Öffentlichkeitsarbeit ihres Vereins zuständig sind. Neben anschaulichen Beispielen, praktischen Übungen und einem Leitfaden ist an diesen Veranstaltungen vor allem auch für eines Zeit: für Ihre Fragen rund um die Pressearbeit.

Wer an einer der Schulungen im PZ-Forum, Poststraße 12/Ecke Luisenstraße, teilnehmen möchte, meldet sich verbindlich per E-Mail an lisa.belle@pz-news.de bis Dienstag, 10. Oktober, an. Da die Plätze begrenzt sind, können höchstens zwei Vertreter pro Verein angenommen werden. Bitte teilen Sie uns in der E-Mail Ihren Namen, den Namen des Vereins, für den Sie teilnehmen, sowie Ihre Telefonnummer für etwaige Rückfragen mit. Und nennen Sie in der Anmeldung die Veranstaltung, an der Sie teilnehmen möchten. Für Vereine aus der Stadt Pforzheim findet der Workshop am Montag, 13. November, von 18 Uhr an statt. Vereine aus dem Enzkreis sind am Dienstag, 21. November, ab 18 Uhr willkommen. Aufgrund unterschiedlicher Organisationsstrukturen der Ressorts ist eine Mischung nicht möglich. Mitzubringen sind Interesse am Thema, Konzentration für zwei bis drei Stunden und offene Fragen. Rückmeldung auf die Anmeldung gibt es ab dem 11. Oktober.