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PZ-news kompakt: RKI sieht Corona-Entspannung - Inzidenz in Pforzheim sinkt weiter

Pforzheim/Enzkreis/Kreis Calw. Das Corona-Infektionsgeschehen ist rückläufig - in falscher Sicherheit solle sich dennoch niemand wähnen, mahnt das Robert Koch-Institut. Während in Pforzheim und dem Kreis Calw die Inzidenzen am Freitag gesunken sind, verzeichnet das Landesgesundheitsamt für den Enzkreis einen leichten Anstieg. Für Aufsehen sorgt ein Todesfall in Pforzheim. Ein Mann verstarb vier Tage nachdem er im Polizeirevier Nord gestürzt war. Nun ermittelt das Landeskriminalamt. Das alles und mehr lesen Sie am Freitag in "PZ-news kompakt".

Sinkende Inzidenzen in Pforzheim und Kreis Calw 

Die Inzidenzen in Pforzheim und dem Kreis Calw sind auch am Freitag wieder gesunken. In der Goldstadt wird der Wert vom Landesgesundheitsamt (LGA) nach lediglich 63 gemeldeten Neuinfektionen mit 368,2 (Donnerstag: 399,2), im Kreis Calw, welcher 126 weitere Corona-Fälle verzeichnet, mit 465,2 (Donnerstag: 472,7) angegeben. Leicht gestiegen ist der Wert hingegen im Enzkreis. Lag er am Vortag noch bei 515,6 kletterte er am Freitag auf 530,7 (199 Neuinfektionen).

Leicht um 0,2 Punkte auf nun 3,2 zurückgegangen ist am Freitag der Wert der sogenannten 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz in Baden-Württemberg. Auf den Intensivstationen im Land werden aktuell 127 Personen aufgrund einer Infektion mit dem Coronavirus behandelt.

RKI sieht weitere Corona-Entspannung

In der vergangenen Woche ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich zu der davor weiter gesunken - nämlich um 19 Prozent, wie es im am Donnerstagabend erschienenen RKI-Wochenbericht heißt. Zudem halten die Autoren fest, auch die Zahl von auf einer Intensivstation behandelten Personen mit Covid-19-Diagnose sei jüngst weiter gesunken und die Zahl der Todesfälle habe ebenso abgenommen.

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Weltweit

RKI sieht weitere Corona-Entspannung

Interne Ermittlungen: Mann stirbt nach Sturz in Polizeirevier in Pforzheim

In der Nacht des 4. Mai ist nach Polizeiangaben von diesem Freitagnachmittag aus bislang ungeklärter Ursache ein 46-jähriger Mann in seiner Wohnung in der Durlacher Straße in Pforzheim zusammengebrochen. Reanimationsmaßnahmen des hinzugezogenen Rettungsdienstes blieben erfolglos, sodass der Mann verstarb. Wenige Tage zuvor sei der Mann im Polizeirevier Nord gewesen, wo er stürzte. Nun werde überprüft, ob sein Tod mit diesem Vorfall in Verbindung steht.

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Pforzheim

Mann stirbt nach Sturz in Pforzheimer Polizeirevier - Staatsanwaltschaft ermittelt

Personalmangel bedroht Bäderzukunft in Pforzheim

Vielerorts fehlen zum Start der Freibadsaison ausgebildete Bademeister – auch in Pforzheim. Wie berichtet, war das Nagoldbad zu Wochenbeginn mit eingeschränkten Öffnungszeiten an den Start gegangen. Insgesamt kann in Dillweißenstein an 35 Stunden pro Woche gebadet werden – das ist gerade einmal die Hälfte der sonst üblichen Zeiten.

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Pforzheim+

Spontane Kurse für Rettungsschwimmer: Personalmangel bedroht Bäderzukunft

Anzeige gegen Mannheimer Polizisten nach Todesfall bei Kontrolle

Gegen die beiden Beamten, die bei der tödlich geendeten Polizeikontrolle in Mannheim im Einsatz waren, liegt nach Angaben der Staatsanwaltschaft eine Anzeige vor. Sie stamme von einem unbeteiligten Dritten, antwortete ein Sprecher der Behörde am Freitag auf die Frage, ob Angehörige des gestorbenen 47-Jährigen die Anzeige gestellt hätten.

Mann stirbt nach Polizeikontrolle in Mannheim
Baden-Württemberg

Anzeige gegen Mannheimer Polizisten nach Todesfall bei Kontrolle

Große Enttäuschung bei Flößerfest-Macher: Floß kann wohl nicht übers neue Enzwehr fahren

Optimistisch blickt Andreas Lötterle in die Zukunft. Der Vorsitzende des Neuenbürger Musikvereins sieht gute Chancen, dass im kommenden Jahr wieder das weitbekannte Flößerfest an der Enz stattfinden kann. Es gibt nur ein Problem: Das neue Mühlewehr der Enz im Ortskern, das 2020 angelegt wurde, kann von dem traditionellen Floß der Unterreichenbacher Flößer wahrscheinlich nicht mehr passiert werden.

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Flößerfest in Neuenbürg: Floß kann wohl nicht übers neue Enzwehr fahren

Sebastian Kienle aus Mühlacker will bei der Triathlon-WM vorne landen

Die Ironman-WM findet erstmals nicht auf Hawaii statt. Sebastian Kienle hofft, durch das Fehlen von einigen Topfavoriten profitieren zu können, und setzt dabei auf seine Erfahrung. "Es wird wahnsinnig geil für die Zuschauer und wahnsinnig hart für uns. Ich habe immer noch eine kleine Chance, das Rennen zu gewinnen", beteuert der Charakterkopf aus Mühlacker, der bei der letzten WM-Austragung als Dritter noch aufs Podium kletterte.

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Sebastian Kienle aus Mühlacker will bei der Triathlon-WM vorne landen

Kontrollierte Freigabe von Cannabis rückt näher

Für die geplante kontrollierte Freigabe von Cannabis in Deutschland sollen fachliche Vorbereitungen beginnen. Der Bundesdrogenbeauftragte Burkhard Blienert erklärte, gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium und weiteren Ressorts "einen gründlichen Konsultationsprozess" zu starten.

Cannabis
Politik

Kontrollierte Freigabe von Cannabis rückt näher