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PZ-news kompakt: Über 700 Corona-Neuinfektionen in der PZ-Region

Pforzheim/Enzkreis/Kreis Calw. Sowohl die 7-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz als auch der Anteil der mit Covid-Fällen belegten Intensivbetten steigen in Baden-Württemberg an. Das teilte das Landesgesundheitsamt (LGA) am Donnerstagabend mit. Alle aktuellen Entwicklungen rund um Corona in Pforzheim und der Region sowie weitere spannende Themen lesen Sie jetzt bei PZ-news kompakt.

Fast in jedem vierten Intensivbett in den baden-württembergischen Krankenhäusern liegt inzwischen ein Covid-19-Patient. Die Quote stieg am Donnerstag nach Angaben des Landesgesundheitsamts binnen eines Tages von 23,0 auf 24,1 Prozent. Manche Kliniken im Südwesten sind inzwischen derart überfüllt, dass Corona-Erkrankte in andere Bundesländer gebracht werden.

Zu niedrige Zahlen übermittelt

Ebenfalls einen Anstieg verzeichnen die 7-Tage-Inzidenzwerte für die PZ-Region: Für den Kreis Calw etwa gibt das LGA bei 209 Neuinfektionen einen Wert von 599,4 an. Am Vortag lag dieser noch bei 569,5. In Pforzheim sind es an diesem Donnerstag 190; im Enzkreis 305 Corona-Neuinfektionen. Die Inzidenzen liegen bei 573,7 (Pforzheim) beziehungsweise 562,7 (Enzkreis).

Allerdings sind das nicht die tatsächlichen Zahlen. "Im Team der Corona-Zentrale des Gesundheitsamts sind mittlerweile mehrere Mitarbeiter erkrankt", teilte das Landratsamt des Enzkreises am Donnerstag mit. Gleichzeitig steigen die Fallzahlen massiv an. "Daher muss damit gerechnet werden, dass nicht alle neuen Meldungen zeitnah abgearbeitet werden können, was dazu führt, dass die Zahlen, die wir an das LGA melden, zu niedrig sind", heißt es. Dies sei bereits bei der Meldung von Mittwoch deutlich geworden.

Die Pandemie bringt Menschen psychisch und physisch an ihre Grenzen: Handwerkliche Fehler der Politik beklagen Ärzte und das medizinische Fachpersonal in Praxen und Kliniken. Die PZ listet jüngste lokale Entwicklungen auf. Aus den geplanten Impfstraßen zusätzlich zum Testzentrum auf dem Messplatz wird es wohl nichts. Weshalb?

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Vorläufig kein Impfen im Vorbeifahren auf dem Pforzheimer Messplatz

Erstmals seit Beginn der Pandemie sollen Covid-19-Patienten außerhalb von Baden-Württemberg versorgt werden. Dabei handele es sich um je drei Kranke aus Karlsruhe und Pforzheim, die mehrheitlich beatmet werden, sagte der Koordinator der Corona-Intensivversorgung im Südwesten, Götz Geldner. Das Helios Klinikum bestätigt diese Meldung, aus dem Siloah St. Trudpert Klinikum ist zu hören, es beträfe nicht ihr Haus. Wie die Situation auf den dortigen Intensivstationen ist, hat die PZ bei beiden Kliniken abgefragt.

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Clubs in Zeiten von Corona
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