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AOK-Landeschef Christopher Hermann (Mitte) bei der AOK Nordschwarzwald in Pforzheim mit Geschäftsführer Hartmut Keller (links) und Stellvertreter Wolfgang Bauer. Foto: Ketterl
AOK-Landeschef Christopher Hermann (Mitte) bei der AOK Nordschwarzwald in Pforzheim mit Geschäftsführer Hartmut Keller (links) und Stellvertreter Wolfgang Bauer. Foto: Ketterl
05.02.2016

PZ-Interview mit Dr. Christopher Hermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg, über die Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen

Es werden auch Menschen krank, die noch nicht Teil unseres Gesundheitssystems sind. Wie versorgt man sie am besten? Darüber wird viel diskutiert. In Baden-Württemberg sind Behandlungsscheine nötig, ehe ein Asylbewerber zum Arzt kann. Im Enzkreis und in Pforzheim setzt man aber schon lange auf regelmäßige Arztbesuche in großen Unterkünften, das Gesundheitsamt hat zudem Krankenschwestern zur Unterstützung eingestellt.

In Niefern hat der Asylbeauftragte Stefan Ermentraut zusätzlich die Diakonie eingebunden. Die Krankenkasse AOK hält das Verfahren in Baden-Württemberg grundsätzlich für zu bürokratisch. Die PZ hat den Vorstandsvorsitzenden Christopher Hermann gefragt, warum.

Hermann macht sich für eine Gesundheitskarte auch für Flüchtlinge stark. Die Kosten dafür hält er anders als die Kritiker dieses Modells für überschaubar. Stattdessen würde der Verwaltungsaufwand eingeschränkt. Und überall sei sichergestellt, dass ein Arzt entscheide, ob ein Flüchtling medizinische Versorgung braucht oder nicht. Mehr lesen Sie am Samstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.