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Die PZ-Wandergruppe zwischen Wiesen und Feldern auf dem Rundumblick im Biet. Fotos: Gegenheimer
Die PZ-Wandergruppe zwischen Wiesen und Feldern auf dem Rundumblick im Biet. Fotos: Gegenheimer
Bewandert: Barbara Hauser erklärt eines der zahlreichen Bildstöckchen.
Bewandert: Barbara Hauser erklärt eines der zahlreichen Bildstöckchen.
23.05.2016

PZ-Wanderung zwischen Würm und Nagold mit Start und Ziel Neuhausen

Die volle Punktzahl hat die zweite PZ-Wanderung des Jahres, „Im Biet auf der Höhe zwischen Würm und Nagold“, verdient. Die Zutaten: tolles Wetter, eine abwechslungsreiche Natur und die versierte Wanderführerin Barbara Hauser, die auf landschaftliche Besonderheiten ebenso aufmerksam machte wie auf Kleindenkmale am und abseits des Wegs.

Die stattliche Wandergruppe dankte es mit guter Laune – einschließlich Mundharmonikaeinlagen – und klagloser Bewältigung von nahezu 16 Kilometern Wanderstrecke, auf der bei sonnigem Wetter mancher Schweißtropfen floss. Vom Startpunkt, der pittoresken Ortsmitte von Neuhausen samt jüngst renovierter katholischer Kirche, ging es über den Gäurandweg zur 1683 erbauten St.-Wendelin-Kapelle, die wie etliche steinerne Zeugen der Gegend die Handschrift derer von Gemmingen trägt.

Vorbei an Raps-, Kornfeldern und Blumenwiesen bewunderten die Wanderer den weiten Blick vom Rundumblick ebenso wie Steinkreuze und Bildstöckchen, zu deren Hintergrund Wanderführerin Hauser stets Interessantes zu berichten wusste. An den Farben der Natur erfreuten sich Bianca und Brigitte Franke aus Eisingen, die die Wanderung in einer ihnen weniger bekannten Region des Enzkreises genossen: „Alleine würde uns manches gar nicht auffallen.“ Munter dabei war auch der jüngste Wanderteilnehmer, der siebenjährige Jakob, der mit Opa Rolf-Dieter Raithelhuber aus Wimsheim gekommen war, bei dem er einige Pfingstferientage verbrachte. Auf dem Kapellenweg, vorbei an der Hamberger Kirche, tauchten die Wanderer ein in den von Sonne gesprenkelten Wald.