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Über die Fortschritte der Patienten nach wenigen Wochen ihrer Parkinsonstudie freuen sich die beteiligte Therapeutin Christine Wilser (Mitte von links), Medizinerin Dorothea Zeise-Süss und Therapeutin Modesta Kriebel.   Zachmann
Über die Fortschritte der Patienten nach wenigen Wochen ihrer Parkinsonstudie freuen sich die beteiligte Therapeutin Christine Wilser (Mitte von links), Medizinerin Dorothea Zeise-Süss und Therapeutin Modesta Kriebel. Zachmann
24.11.2017

Parkinson-Patienten Spaß an der Bewegung zurückbringen

Remchingen-Nöttingen. Dass eine Gruppe Männer mit Therapeutinnen in der Nöttinger Turnhalle steht und mit Seilen im Kreis verbunden rhythmische Bewegungen macht, ist auf den ersten Blick nichts Besonders. Anders aber, wenn man weiß, dass es sich dabei um Parkinson-Patienten im fortgeschrittenen Status handelt, die noch vor drei Wochen deutlich weniger gelenkig und koordiniert die Arme gekreist und den Körper geschwungen haben – und noch dazu Teil einer wissenschaftlichen Studie sind.

„Parkinson bedeutet normalerweise immer mehr Rückschritt – das hier bedeutet Fortschritt und ist genau das, was ich zu sehen erhofft habe“, erklärt Dorothea Zeise-Süss. Die Remchinger Allgemeinmedizinerin und Fachärztin für Naturheilverfahren und Akkupunktur ist bekannt dafür, dass sie sich trotz tüchtigem Praxisalltag darüber hinaus für die Forschung einsetzt. Nachdem sie bei Parkinson-Patienten bereits einen neuen Ansatzpunkt zur Akkupunktur entdeckt hatte, führt sie aktuell zusammen mit der Physiotherapie-Praxis von Modesta Kriebel eine wöchentliche Studie durch, deren Ziel es ist, ein spezielles Rehasport-Programm zu entwickeln.

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