nach oben
Parkplätze an der Wildbader Straße in Neuenbürg sind abgesperrt. Die Belastung durch Fahrzeuge wäre zu viel für die darunterliegende Hochwasserschutzmauer. Fotos: Kraus
Parkplätze an der Wildbader Straße in Neuenbürg sind abgesperrt. Die Belastung durch Fahrzeuge wäre zu viel für die darunterliegende Hochwasserschutzmauer. Fotos: Kraus
17.05.2019

Parkraum bis kommendes Jahr blockiert

Neuenbürg. Land will marode Hoch- wasserschutzmauer in Neuenbürg 2020 sanieren. Statische Probleme sorgen dafür, dass dort keine Autos stehen dürfen.

Verbotsschilder, Barken und Betonpoller: Seit Monaten sind Stellflächen zwischen den Bäumen entlang der Wildbader Straße an der Enz in Neuenbürg gesperrt. Fast ein Dutzend Parkplätze sind dadurch blockiert, was in Gemeinderatssitzungen schon zu Nachfragen der Neuenbürger geführt hat. Die Antwort jeweils: Statische Probleme der Hochwasserschutzmauer zwingen dazu, weitere Belastungen auszuschließen – und somit Autos davon abzuhalten, dort zu parken. Wie hoch die Einsturzgefahr der Mauer durch die Last abgestellter Fahrzeuge ist, kann Denis Kraft vom Stadtbauamt nicht sagen. Nach einer Untersuchung durch das zuständige Regierungspräsidium Karlsruhe (RP) sei die Absperrung als Erstmaßnahme angeordnet worden.

Artenschutz schränkt ein

Die Sanierung der Mauer zieht sich aber noch eine ganze Weile hin. Geplant sei sie für das kommende Jahr, bestätigt RP-Sprecherin Irene Feilhauer und ergänzt zur Präzisierung: „In der Zeit zwischen Frühjahr und Herbst 2020, parallel zur Instandsetzung des in der Nähe befindlichen Mühlenwehrs.“ Wann genau, könne bislang noch nicht terminiert werden. Nach einer ersten Artenschutzuntersuchung, die den Zeitraum auf Mai bis September eingrenzt, stünden noch weitere Untersuchungen hinsichtlich Brutvögeln oder Fledermäusen an. Dadurch könne das Zeitfenster für die Sanierung noch stärker eingeschränkt werden, sagt Feilhauer.