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Peter-und-Paul-Fest wird zum immateriellen Kulturerbe © PZ-Archiv
15.12.2014

Peter-und-Paul-Fest wird zum immateriellen Kulturerbe

Bretten. Fünf Anträge aus dem Südwesten haben es in die deutsche Liste des immateriellen Kulturerbes geschafft. Unter den erfolgreichen Bewerbern seien unter anderem das Peter-und-Paul-Fest in Bretten.

Bildergalerie: Peter und Paul Fest in Bretten - Teil 1

Insgesamt wurden 27 Traditionen und Wissensformen aus Deutschland in das neue bundesweite Verzeichnis aufgenommen. Sie können nun für nicht-kommerzielle Zwecke mit dem Logo «Wissen. Können. Weitergeben» werben, wie es bei der Kultusministerkonferenz heißt. Einer der Anträge - die Genossenschaftsidee aus Sachsen und Rheinland-Pfalz - wird zudem für die internationale «Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit» vorgeschlagen.

Bildergalerie: Peter und Paul Fest in Bretten - Teil 2

Bildergalerie: Peter und Paul Fest in Bretten - Teil 3

«Fünf der 27 für die Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes empfohlenen Anträge kommen aus Baden-Württemberg. Dieser überproportional hohe Anteil zeigt, über welch großen kulturellen Reichtum wir verfügen», sagte der Staatssekretär im Wissenschafstministerium, Jürgen Walter.

Bildergalerie: Peter und Paul Fest in Bretten - Teil 4

Möglich waren die Bewerbungen, weil Deutschland im Juli 2013 dem Unesco-Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen - also ideellen - Kulturerbes beigetreten war. Zuvor war dieser besondere Status beispielsweise Kulturlandschaften oder Bauwerken vorbehalten. Vereine, Verbände oder auch Brauchtumsorganisationen konnten sich daraufhin um Aufnahme in die Liste bemühen. Die nächste Bewerbungsrunde für das bundesweite Verzeichnis startet im Frühjahr.

Die Stadt Bretten freute sich über die Aufnahme des mittelalterlichen Peter-und-Paul-Fests in die nationale Liste: «Das ist natürlich sensationell», sagte ein Sprecher.