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Die Bürgermeister Horst Martin (Neuenbürg/rechts) und Steffen Bochinger (Keltern/links) begrüßen in der Arnbacher Lutherkirche das Pfarrer-Ehepaar Winfried und Marie-Luise Gruhler.  Foto: Keller
Die Bürgermeister Horst Martin (Neuenbürg/rechts) und Steffen Bochinger (Keltern/links) begrüßen in der Arnbacher Lutherkirche das Pfarrer-Ehepaar Winfried und Marie-Luise Gruhler. Foto: Keller
30.07.2015

Pfarramtslücke in Arnbach geschlossen: Winfried Gruhler ist neuer Pfarrer und Seelsorger

Neuenbürg/Keltern. Mit viel Freude und vollem Haus wurde Winfried Gruhler als neuer Seelsorger der evangelischen Kirchengemeinde Arnbach-Niebelsbach in der Lutherkirche empfangen.

Im Gremium war man schnell zu der Überzeugung gekommen, „das könnte was werden“, bekräftigte Joachim Bachteler, der Vorsitzende des Besetzungsgremiums. Bachteler brachte auch zum Ausdruck, dass bei der geheimen Wahl im März keinerlei Zweifel bestanden und der neue Seelsorger einstimmig ohne Gegenstimme, das „Ja-Wort“ der Kirchengemeinde erhielt. Pfarrer Gruhler wird gemeinsam mit Ehefrau Marie-Luise, die selbst Theologie studiert, und ihren gemeinsamen Kindern ins Pfarrrhaus einziehen. Gesanglich wünschte die Großfamilie dem Vater und Pfarrer zu seinem Amtsantritt „Gottes Segen“.

Der Neuenbürger Bürgermeister Horst Martin und sein Kelterner Amtskollegen Steffen Bochinger freuten sich über Gruhlers Amtsantritt. Bochinger stellte heraus, dass Arnbach und Niebelsbach nicht das Ende der Welt, „sondern der Nabel von Baden-Württemberg sind“. Schulleiterin Ursula Butscher-Zahn stellte fest, dass sie und der neue Pfarrer nicht nur gemeinsam Gitarre spielen, sondern auch fast den gleichen „Migrationshintergund“ haben, denn die Rektorin kommt aus Tuttlingen und der Pfarrer aus Tübingen.

Die Arnbacher Vorschüler begrüßten Pfarrer Gruhler gesanglich mit „ein jeder sieht und weiß, dass wir zusammenstehen“. Pfarrer Mathias Kraft aus Gräfenhausen bezeichnete seinen neuen Kollegen als Licht und Salz für Arnbach und Niebelsbach.