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Ulrich Pfiefer bei der Briefwahl zum Amt des Bürgermeisters in Keltern. Foto: PZ-Archiv
Ulrich Pfiefer bei der Briefwahl zum Amt des Bürgermeisters in Keltern
19.02.2012

Pfeifer will Kelterns Bürgermeister bleiben

Keltern. Ulrich Pfeifer hat noch nicht genug. Auch in der kommenden Amtsperiode möchte der amtierende Bürgermeister die Geschicke in Keltern leiten. Am Samstag warf er deshalb als erster Bewerber seine Unterlagen für die Bürgermeisterwahl im Rathaus ein.

Noch bis zum 29. März haben seine möglichen Konkurrenten ebenfalls die Gelegenheit dazu. Dann endet die Bewerbungsfrist. Am Sonntag, 22. April, haben schließlich die Kelterner die Wahl, ob Pfeifer für weitere acht Jahre ihr Oberhaupt sein soll.

Bei der Wahl vor acht Jahren trat Pfeifer gegen acht Mitbewerber an. Bereits im ersten Wahlgang setzte sich der parteilose Kandidat damals mit 56 Prozent der Stimmen durch. Damals hatte er sich vor allem vorgenommen, die Finanzen in der Gemeinde in Ordnung zu bringen. Außerdem hatte er sich zur Aufgabe gemacht, die Sozialstation zu erhalten und zu sanieren, in allen Ortsteilen Neubaugebiete zu schaffen und das gemeinsame Gewerbegebiet mit Birkenfeld einzuweihen. Auch den Ausbau der bedarfsgerechten Kinderbetreuung wollte er vorantreiben und Impulse für den Weinbau setzen.

Sollte er im April wiedergewählt werden, hat er sich für die Zukunft weitere Ziele gesetzt. So will er daran arbeiten, die Johannes-Kepler-Schule zur Gemeinschaftsschule zu machen. Die Bewerbung der Gemeinde war im ersten Anlauf gescheitert (die PZ berichtete). Außerdem möchte Pfeifer in einer weiteren Amtsperiode zukunftsfähige Betriebe im Gewerbegebiet ansiedeln, die Seniorenangebote ausbauen, die Innenortslagen stärken, die Lebensmittelversorgung in Dietlingen ausbauen und für eine schnelle Internetversorgung in allen Ortsteilen sorgen.