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Ihr Bühnendebüt bei den Pfinzgranaten in Weiler hatten die beiden Theater-Neulinge Jonathan Reinke als Kommissar-Gehilfe Harry Hirsch und Alexander Friebele als Kommissar Alois Blond (von links) mit dem Mundartschwank „Meine Frau, die Wechseljahre und ich“. Zur Begeisterung des Publikums agierten auf der Bühne auch Maren Müller, Michael Schneikart und Sandra Becker (von rechts). Foto: Ossmann
Ihr Bühnendebüt bei den Pfinzgranaten in Weiler hatten die beiden Theater-Neulinge Jonathan Reinke als Kommissar-Gehilfe Harry Hirsch und Alexander Friebele als Kommissar Alois Blond (von links) mit dem Mundartschwank „Meine Frau, die Wechseljahre und ich“. Zur Begeisterung des Publikums agierten auf der Bühne auch Maren Müller, Michael Schneikart und Sandra Becker (von rechts). Foto: Ossmann
23.10.2016

Pfinzgranaten aus Weiler haben die Lacher auf ihrer Seite

Keltern-Weiler. Ihre Feuertaufe als Laienschauspieler bei den „Pfinzgranaten“ in Weiler haben Alexander Friebele aus Ellmendingen und Jonathan Reinke aus Weiler mit dem Stück „Meine Frau, die Wechseljahre und ich“ bestanden. Beide gehören erst seit diesem Jahr der achtköpfigen Gruppe an. Als Kommissar Alois Blond (Alexander Friebele) und dessen Assistent Harry Hirsch (Jonathan Reinke) sorgten sie mit der Mundart-Aufführung ebenso für Begeisterung wie in den Hauptrollen als Helga und Anton Knopf (Maren Müller und Michael Schneikart) zusammen mit Sophie Knopf (Sabine Hainz), Berta Breit (Sandra Becker), „Hans-Peter“ (Fezayil Sahin, kurz „Fisi“) und in einer „stummen“ Rolle Jochen Kästel.

Spontan eingesprungen

Bereits seit Ende Juni hatten sich die Akteure mit dem Stück befasst und mussten nun doch mit einer besonderen Schwierigkeit kämpfen. Vor zwei Wochen war krankheitsbedingt Andrea Suvak in ihrer Hauptrolle als Helga Knopf ausgefallen.

Spontan war Maren Müller aus Langensteinbach für sie eingesprungen. Innerhalb von zwei Wochen Text lernen und intensiv proben, dafür gab’s besonderen Applaus und anerkennende Worte nicht nur von der Vorsitzenden Sandra Becker. Überhaupt hat das Ensemble, zu dem auch Souffleuse Franziska Müller gehört, seine Sache gut gemacht.

Mit der turbulenten Aufführung, viel Verwechslungskomik, heiteren Mundartdialogen und mit lauten Trompetentönen sorgten die Pfinzgranaten für zwei amüsante Abende, zu denen jeweils nahezu 200 Besucher gekommen waren. Dabei standen diesmal nicht nur die Personen im Vordergrund. Dreh- und Angelpunkt des Mundartschwanks war eine Trompete, die Anton Knopf als seine heißgeliebte Klara mit der goldenen Haut und dem schlanken Hals bezeichnete, die sogar in der Besucherritze des Ehebettes liegen darf.

Fortsetzung folgt

Das Verschwinden von Klara sorgte dann in der rund zweistündigen Aufführung für allerhand Verwechslung und Verwirrung. Mittendrin auch die beiden Theaterneulinge Alexander Friebele und Jonathan Reinke, die als Alois Blond und Harry Hirsch ermittelten. Dazu noch Jochen Kästel, der in einer „stummen Rolle“ die Klara stibitzt hatte und damit das Verwirrspiel erst in Gang brachte. Zum Schluss, wie könnte es anders sein, hatte auch noch Amor seine Hände im Spiel und führte den Kommissar Blond (Alexander Friebele) mit Berta Breit (Sandra Becker) zusammen. So gab’s auch diesmal wieder ein heiteres Happy End, lang anhaltenden Applaus vom Publikum für den gelungenen Theaterabend und von den Pfinzgranaten das Versprechen auch im kommenden Jahr wieder ein Mundartstück aufzuführen.

Wer mitmachen will, kann sich mit der Vorsitzenden Sandra Becker (07236)980714 in Verbindung setzen.