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Objekt der Kritik: Das Rückhaltebecken Pfitztal liegt außerhalb von Stein in der Nähe der Fischzucht. Wie viel Material dort verbaut werden soll, gefällt nicht allen Bürgern.  Foto: Roller 

Pfitztal-Becken in der Kritik: Beschlossene Sanierung des Rückhaltebeckens kommt nicht bei allen gut an

Königsbach-Stein. Nicht nur einige Fragen, sondern auch viel Kritik gab es in der Bürgerfragestunde der jüngsten Gemeinderatssitzung. Auch Rainer Botz meldete sich zu Wort. Der Sprecher der Bürgerinitiative Königsbach-Stein (BIKS) kritisierte, im Wahlkampf habe Bürgermeister Heiko Genthner Transparenz und Bürgernähe versprochen. „Leider kann ich all diese Dinge in den Gemeinderatssitzungen nicht wiederfinden.“

Die Planungen für die noch nicht gebaute neue Heynlin-Turnhalle seien ausführlichst vorgestellt, der Haushaltsplan aber in nur drei Minuten „abgemeiert“ worden. In der aktuellen Sitzung würden nur zwei wesentliche Tagesordnungspunkte der Öffentlichkeit präsentiert. „Entweder hat die Gemeinde nichts zu entscheiden oder es wird alles in den nicht-öffentlichen Teil verschoben.“ Genthner widersprach und sagte: „Ich möchte Sie bitten, nicht mit Unterstellungen zu arbeiten.“ Die Einbeziehung der Bürger in die Haushaltsplanung sei geplant und werde bald starten. Kritik kam auch von einem anderen Bürger, der mit den Materialmengen nicht einverstanden war, die für die Ertüchtigung des Rückhaltebeckens Pfitztal in Stein vorgesehen sind. Er sprach von 870 Kubikmetern Oberbodenarbeiten, 930 Kubikmetern Erdarbeiten, 70 Kubikmetern Beton, 500 Quadratmetern Asphaltwegen, 2900 Tonnen Böschungs- und Sohlsicherung. Aus seiner Sicht sei das deutlich zu viel. Man investiere rund 400000 Euro in das Becken, das dadurch keinen Zentimeter höher werde. Mehr über die Gemeinderatssitzung in Königsbach-Stein lesen Sie am Donnerstag, 23. September, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.