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Die Corona-Inzidenzen für Pforzheim, den Enzkreis und den Kreis Calw gehen an diesem Dienstag in allen drei Kreisen nach oben. 

Pforzheim wieder über 10er-Marke: Corona-Inzidenzen gehen in PZ-Region teilweise stark nach oben

Pforzheim/Enzkreis/Kreis Calw. Die Corona-Inzidenzen für Pforzheim, den Enzkreis und den Kreis Calw gehen an diesem Dienstag in allen drei Kreisen nach oben. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Landesgesundheitsamtes (LGA) hervor. So steigt der Wert in Pforzheim von 5,6 auf 12,7; im Enzkreis von 5,5 auf 6,0 und im Kreis Calw von 8,8 auf 11,9.

Wie das LGA außerdem mitteilte, sind insgesamt zehn Corona-Neuinfektionen in Pforzheim, drei im Enzkreis und acht im Kreis Calw zu verzeichnen.

Bleibt die Goldstadt fünf Tage am Stück über dem Wert von 10, rutscht der Stadtkreis automatisch am darauffolgenden Tag in die nächste Inzidenzstufe. Die größte Veränderung würde sich dann bei den Kontaktbeschränkungen machen.

Auch der baden-württembergische Landesdurchschnitt steigt an diesem Dienstag: Lag er am Montag noch bei 12,3, ist er nun bei 12,6. Ebenfalls leicht nach oben geht die bundesweite 7-Tage-Inzidenz - nämlich von 14,3 auf 14,5.

Mehr als die Hälfte der Kreise im Südwesten über 10er Inzidenz

In Baden-Württemberg liegen insgesamt 28 von 44 Stadt- und Landkreisen über dem Schwellenwert von 10. Der Hohenlohekreis kratzt mit 33,7 sogar an der 35er-Marke. Zuletzt in Baden-Württemberg hatte die Sieben-Tage-Inzidenz in der Stadt Heilbronn vor mehr als einem Monat - am 18. Juni - über dem Wert 35 gelegen. Bei 37,1 Menschen je 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen war damals eine Neuinfektion mit dem Coronavirus nachgewiesen worden.

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6.571.774 Menschen in Baden-Württemberg sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts mittlerweile einmal gegen das Coronavirus geimpft worden. Das sind den Daten zufolge 59,2 Prozent der Bevölkerung. Der Bundesschnitt liegt bei 61,0 Prozent. Als vollständig geimpft gelten den Daten zufolge im Südwesten 5.572.699 Menschen oder 50,2 Prozent (bundesweit: 49,7). Beim Impfstoff von Johnson & Johnson reicht eine Dosis. Bei allen anderen Vakzinen sind zwei Spritzen nötig.

Seit Ende Dezember wurden dem Landesgesundheitsamt 143.144 Fälle mit Hinweisen auf "besorgniserregende Varianten" übermittelt. Als solche gelten Viren mit Mutationen, die ein höheres Ansteckungsrisiko haben. Es dominiert die als hoch ansteckend geltende Delta-Variante, die zuerst in Indien entdeckt wurde. Ihr Anteil steigt nach wie vor.

Julia Wessinger

Julia Wessinger

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