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Seien es die Themen Wirtschaft oder Hausbau: Philippe A. Singer sieht sich in der Volkspartei CDU gut aufgehoben.  Foto: Moritz 

Philippe A. Singer in der PZ-Serie „10 Fragen in 10 Minuten“: „Politiker-Bashing darf man sich nicht gefallen lassen“

Im Format „Zehn Fragen in zehn Minuten“ stellen sich die Landtagskandidaten vor der Kamera den Fragen der PZ. Dieses Mal: Philippe A. Singer.

PZ: Herr Singer, sagen Sie uns doch einmal etwas ganz Neues über sich.

Philippe A. Singer: Ich bin weitaus chaotischer, als man das von einem Juristen erwarten würde. Zumindest würde Ihnen das meine Sekretärin sofort bestätigen.

Wann waren Sie das letzte Mal so richtig glücklich?

Ich würde die Frage tatsächlich umkehren wollen und fragen, wann ich das letzte Mal wirklich unglücklich war. Das ist einfacher für mich. Ich war wirklich unglücklich, als meine Eltern gestorben sind.

Welche eigene politische Entscheidung bereuen Sie?

Weil ich noch keine eigenen politischen Entscheidungen treffen durfte – als Landtagskandidat bin ich ja noch nicht in Amt und Würde – kann ich auch noch keine Entscheidung bereuen.

Haben Sie in den vergangenen Monaten neue Seiten an sich entdeckt?

Da muss ich überlegen. Ich habe als jemand, der sehr kommunikativ und gern unterwegs ist, entdeckt, wie es ist, mal alleine zu sein und zwei bis drei Tage gar keinen sozialen Kontakt zu haben. Das war eine spannende Erfahrung. Aber ich bin froh, wenn das vorbei ist und ich auf diese Erfahrung wieder verzichten kann.

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Video

10 Fragen in 10 Minuten: Philippe A. Singer (CDU, Enzkreis)

Was haben Sie den Wählern zu bieten?

Ich habe eine kompetente und starke Stimme zu bieten, die sich für die Region einsetzt. Wie ich auch als Anwalt Interessen vertrete, möchte ich zukünftig die Interessen der Bürger hier in der Region vertreten. Ich möchte dafür sorgen, dass wir aus dieser Krise gestärkt hervorgehen und weiterhin als starker Wirtschaftsfaktor – nicht nur in Baden-Württemberg – gelten.

Womit stehen Sie sich manchmal selbst im Weg?

Mit meiner Ungeduld. Ich neige dazu, wenn ich eine Idee habe, diese sofort umsetzen zu wollen. Das geht mir manchmal einfach nicht schnell genug.

Wie gehen Sie mit Politiker-Bashing um?

Damit muss man sich heutzutage zwar abfinden, aber man darf es sich nicht gefallen lassen und muss eine starke Meinung dagegensetzen.

Worauf freuen Sie sich am meisten, wenn Corona vorbei ist?

Da muss ich an eine vorige Frage anknüpfen: Ich freue mich darauf, dass man wieder raus kann, Freunde treffen, andere Menschen kennenlernen und dass das soziale Leben wieder einkehrt.

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Im Gespräch mit PZ-Redaktionsmitglied Constantin Hegel erzählt der Landtagskandidat, was er während Corona über sich gelernt hat. Foto: Moritz

Wenn es die CDU nicht gäbe, in welcher Partei wären Sie dann?

Dann wäre ich in einer Partei, die sich wirkliche Volkspartei nennen kann, die alle Interessen und Interessenvertretungen abbildet. Ich wäre in keiner speziell fokussierten Partei, die nur eine Gruppe vertritt. Daher bin ich sehr gut aufgehoben in der CDU – der Volkspartei schlechthin.

Was wollten Sie schon immer einmal vielen Leuten sagen?

Ich hätte mich in diesem Wahlkampf gerne schon viel früher vielen Leuten vorgestellt: Wer ich bin, für was ich stehe, was ich vorhabe – und warum ich in die Politik möchte. Nämlich: um zu gestalten, um die Probleme, die ich als Anwalt sehe, in die Hand nehmen zu können. Sei es die kleine Bauordnung eines Einfamilienhauses oder die neue Ansiedlung eines Wirtschaftsunternehmens. Das hätte ich gerne bei vielen Veranstaltungen den Menschen in der Region vermittelt, um zu sagen: Ich habe Lust auf Zukunft.

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Constantin Hegel

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