Privathaus Buchenbach
Alle Informationen zu Erwerb und Betrieb von Solaranlagen sowie regionalen Fachpartnern stellt das Photovoltaik-Netzwerk ab sofort auf der Internetseite www.photovoltaik-bw.de zur Verfügung.

Photovoltaik-Netzwerk und ebz zeigen Vorteile von Solarstromanlagen auf

Pforzheim/Enzkreis. Solaranlagen erreichen den Großteil ihres Ertrags von März bis Oktober. Für Eigentümer großer Dach- oder Freiflächen lohnt es sich deshalb, zu Beginn der sonnenreichen Jahreszeit auf eigens erzeugten Photovoltaik-Strom umzusteigen. Darauf weist das Photovoltaik-Netzwerk Nordschwarzwald hin, das vom Umweltministerium Baden-Württemberg unterstützt wird. Die Kommunalberater des Energie- und Bauberatungszentrums Pforzheim/Enzkreis (ebz), Am Mühlkanal 16 in Pforzheim, wollen Bürger, Unternehmen und Kommunen in der Region über die Vorteile der Technologie aufklären.

Die ezb-Auskünfte zu Erwerb und Betrieb einer Solarstromanlage gibt es kostenfrei. Die ebz-Experten helfen auch bei einem Kontakt zu Handwerkern im Südwesten. Infos gibt es auch auf der neuen Internetseite www.photovoltaik-bw.de.

„Unternehmen und Kommunen haben meist viel Fläche für Photovoltaik-Anlagen. Bereits mit der vollständigen Einspeisung des Solarstroms in das Netz kann eine gute Rendite erzielt werden. Wer den Strom zum Eigenbedarf nutzt, erhöht den Gewinn weiter“, sagt Björn Ehrismann vom Photovoltaik-Netzwerk Nordschwarzwald. Mit den Solarstromanlagen verbessern sich außerdem die Ökobilanz und das Image in der Öffentlichkeit.

Photovoltaiksaison beginnt jetzt

Mehr als 80 Prozent der jährlichen Sonneneinstrahlung entfällt auf die Zeit zwischen März und Oktober, Photovoltaik-Anlagen liefern dann am meisten Ertrag. Wer bereits in diesem Jahr vom günstigeren Strom profitieren will, sollte deshalb zeitnah eine Photovoltaik-Anlage errichten.  

Dass sich Photovoltaik-Anlagen momentan besonders rechnen, liegt auch an rückläufigen Investitionskosten. So sind die Preise für Photovoltaikanlagen allein im letzten Jahr um rund fünf Prozent gesunken. „Allerdings ist nicht damit zu rechnen, dass die Preise weiterhin so stark abfallen“, erklärt Ehrismann, Leiter der Kommunalberatung, „Jetzt ist deshalb der ideale Zeitpunkt, um auf die klimafreundliche Stromerzeugung umzusteigen.“ Zusätzlich bieten Förderprogramme, unter anderem der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), Kommunen und Unternehmen die Möglichkeit, Solarstromanlagen vollständig zu finanzieren. 

Speisen Anlageneigentümer den gesamten Ökostrom gegen eine feste Vergütung in das öffentliche Stromnetz, sichern sie sich eine Rendite von rund sechs Prozent im Jahr. Je mehr Solarstrom sie selbst nutzen, desto größer wird der Gewinn. Kommunale Verwaltungen und Unternehmen aus Industrie und Gewerbe haben hier einen entscheidenden Vorteil: Ihr Strombedarf ist in den sonnenreichen Stunden des Tages, wenn die Solaranlage den meisten Strom erzeugt, am höchsten. Kommunen und Verwaltungen erreichen damit eine Eigenverbrauchsquote von über 70 Prozent.

Investition nach wenigen Jahren ausgezahlt

„Photovoltaik-Anlagen liefern in der Regel 30 Jahre und länger Strom. Bereits nach rund neun Jahren haben sie sich finanziell ausgezahlt“, erklärt Ehrismann. Solarstrom ist somit eine langfristig sinnvolle Investition. Zudem verbessert sich die Ökobilanz und verschafft Unternehmen damit ein positives Firmenimage. Kommunen haben die Möglichkeit, in der Öffentlichkeit als Vorbild für eine klimafreundliche Stromversorgung wahrgenommen zu werden. Zudem tragen sie damit zur Erreichung der Klimaschutzziele bei.